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Floriansjünger öffnen einen Tag lang die Pforten

Bad Friedrichshallvon Edgar Herterich, HSt

Der Wunsch der Dut­ten­berger Feu­er­wehr­leute ging in Erfüllung. Nach meh­reren kühlen Tagen und gele­gent­li­chem Regen kehrte recht­zeitig zum Feu­er­wehr­fest rund um den Dorf­brunnen der Sommer zurück. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und ideale Vor­aus­set­zungen zum Feiern im Freien waren gegeben. Und so ließen auch die Fest­be­su­cher am Sonntag nicht lange auf sich warten.

Urlaubs­ge­schichten Unter den Schatten spen­denden großen Son­nen­schirmen, den Lin­denbäumen und im Fest­zelt ver­brachten die Besu­cher ange­nehme Stunden. In idyl­li­scher Atmosphäre rund um den alten Dorf­brunnen aus dem Jahre 1688 erzählten sie sich vor allem von ihren gerade zu Ende gegan­genen Urlaubs­er­leb­nissen.

Bereits zur Frühschop­pen­zeit hatte es für die Bedie­nungen schon einiges zu tun gegeben. Vor allem Kame­raden der benach­barten Wehren und Abtei­lungen aus Bad Fried­richs­hall, Gun­dels­heim, Tie­fen­bach, Ober­gries­heim, Bach­enau, Offenau, Neu­denau, Her­bolz­heim und Unter­ei­sesheim zeigten ihre Ver­bun­den­heit und Kame­rad­schaft mit der Dut­ten­berger Wehr beim Fest­be­such. Richtig stressig wurde es für das Küchen- und Bedie­nungs­per­sonal dann beim Hoch­be­trieb in der Mit­tags­zeit.

Die Besu­cher bestaunten neben zweier alter Hydran­ten­wagen aus dem Jahre 1907 und einer alten Anhänger­leiter aus den 60er-Jahren vor allem das nagel­neue Hil­fe­leis­tungs-Löschfahr­zeug HLF 20/16 der Abtei­lung Kern­stadt Bad Fried­richs­hall.

Am Nach­mittag sang dann der Männer­chor des TSV Dut­ten­berg unter der Lei­tung von Xaver Krauth besinn­liche Heimat- und hei­tere Trink­lieder. Im nur 50 Meter ent­fernten Dut­ten­berger Feu­er­wehr­haus konnten Anti­quitäten und Raritäten der Wehr unter die Lupe genommen werden. Die Erwach­senen erfuhren Wis­sens­wertes über den rich­tigen Ein­satz von Löschde­cken und die opti­male Plat­zie­rung von unter­schied­li­chen Rauch­mel­dern.

Spritz­spiele Lösch­meister Jochen Wim­bauer zeigte in kind­ge­rechten Feu­er­wehr­filmen die unter­schied­li­chen Einsätze und Hil­fe­leis­tungen von Feu­er­wehr­mann Sam. Die Kinder ver­trieben sich auch bei Wasser-Spritz­spielen, Kon­zen­tra­ti­ons­spielen mit Tisch­ten­nisbällen und beim Kis­ten­sta­peln die Zeit.

Für Kurt Semen, den Kom­man­danten der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall, war es „erfreu­lich, dass die Abtei­lungen bei ihren Festen die Bevölke­rung zusam­menführen, auf die vielfältige Arbeit in der Feu­er­wehr hin­weisen und gleich­zeitig die Besu­cher über den vor­beu­genden Brand­schutz infor­mieren".

Bild: Früh übt sich, was ein echter Feu­er­wehr­mann werden will: Der künftige Nach­wuchs ver­trieb sich die Zeit beim Ziel­spritzen. (Fotos: Edgar Her­te­rich)