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Feuerwehrnachwuchs in Aktion

Güglingenvon Roland Baumann, HSt

Gesel­liges Mit­ein­ander und Inter­esse wecken an der Arbeit der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr – das sind wich­tige Aspekte beim Fest der Flo­ri­ansjünger in Güglingen. So war es auch bei der diesjährigen Auf­lage im Gerätehaus an der Lin­den­straße.

Die Rol­len­ver­tei­lung bei diesem Event ist klar. Die „gestan­denen“ Mit­glieder der Wehr kümmern sich um das leib­liche Wohl der Gäste, die schon zur Frühschop­pen­zeit will­kommen sind. Und Sache des Feu­er­wehr­nach­wuchses ist es, den Besu­chern kleine Übungs­ein­heiten vorzuführen.

Dele­ga­tionen Aller­dings mussten die frei­wil­ligen Helfer dieses Mal auf die sonst mehr als pünkt­lich zu Besuch kom­menden Dele­ga­tionen der umlie­genden und befreun­deten Feu­er­wehren warten. Nicht wenige waren am Sonn­tag­morgen dienst­lich ein­ge­spannt und zur Absper­rung der Straßenbe­reiche abge­stellt, die für die „Heil­bronn-Chall­enge“, den Tri­athlon, gebraucht wurden. Die meisten kamen aber nach ihrem frei­wil­ligen Hilfs­dienst doch noch nach Güglingen.

Spätes­tens ab der Mit­tags­zeit war das Gerätehaus gut gefüllt. Die Besu­cher ließen sich Schwei­ne­hals mit Kar­tof­fel­salat, Grill­wurst und andere Magenfüllern schme­cken und Kaffee und selbst­ge­ba­ckene Kuchen zum Nach­tisch ser­vieren.

Die ein­ge­setzten Mit­glieder der Jugend­feu­er­wehr waren dieses Mal nicht mit dem Lei­tungsbau oder dem Löschen von Bränden beschäftigt, son­dern mit der fik­tiven Ret­tung von Men­schen­leben. Auf einem Schaugerüst lag eine Men­schen­puppe, die es aus knapp drei Meter Höhe zu retten und danach medi­zi­nisch zu ver­sorgen galt. Mit der Steck­leiter wurde der Höhen­un­ter­schied über­wunden, die Übungs­puppe fachmännisch in einen Ret­tungs­korb gehievt, dann über die Leiter abge­seilt und den Hel­fern des DRK-Orts­ver­eins Bra­cken­heim zur wei­teren Behand­lung überg­eben. Aner­ken­nender Bei­fall der Besu­cher war der ver­diente Lohn für den Feu­er­wehr­nach­wuchs.

Abwechs­lung Nach dieser feu­er­wehr­tech­ni­schen Ein­lage konnten sich die Gäste wieder mehr dem Gesel­ligen widmen und die Gespräche über den Tisch pflegen. Für die Kids war mit der Hüpfburg und einem kleinen Fahr­zeug­par­cours eben­falls Abwechs­lung geboten.

Bild: Beim Feu­er­wehr­fest zeigten Mit­glieder der Jugend­wehr, wie man Ver­letzte aus der Höhe fachmännisch birgt und in Sicher­heit bringt. (Foto: Roland Bau­mann)