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Feuerwehren bereiten sich auf Umwelteinsatz an der Jagst vor

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Volker Lang, Pressesprecher KFV Heilbronn

Das Land­ratsamt hat Feu­er­wehren aus dem Stadt- und Land­kreis sowie das Tech­ni­sche Hilfs­werk über einen Umwelt­ein­satz an der Jagst infor­miert und gebeten, ent­spre­chende Vor­be­rei­tungen zu treffen.

Die Was­serbehörde möchte durch Ver­wir­be­lung von Wasser den Sau­er­stoff­ge­halt in der Jagst erhöhen.

Dazu werden Feu­er­wehren auf­ge­boten, die über ent­spre­chende leis­tungsfähige Pumpen verfügen:

  • Heil­bronn u.a. mit dem Abrollbehälter Was­serförde­rung (HFS - Hol­land Fire System)
  • Bad Rap­penau mit LF-KatS
  • Eppingen mit LF-KatS
  • Lein­garten mit Hoch­was­ser­pumpe
  • Neckar­sulm u.a. mit AB Pumpen
  • Schwai­gern mit mobiler Hoch­leis­tungs­pumpe
  • Unterstützt werden diese Ein­heiten durch 6 Fach­gruppen Was­ser­schaden der
    THW Orts­ver­eine Heil­bronn, Weins­berg und Wid­dern.

Von außerhalb kommen noch hinzu:

  • die Berufs­feu­er­wehren Karls­ruhe, Mann­heim und Stutt­gart
    jeweils mit einem Abrollbehälter Was­serförde­rung (HFS - Hol­land Fire System)

Die Gerätschaften werden zunächst in Jagst­hausen, Oln­hausen und Möckmühl zum Ein­satz kommen.

Auf Grund der Fließgeschwin­dig­keit der Jagst wird damit gerechnet, dass die Gift­fahne den Land­kreis Heil­bronn am Sonntag gegen 10 Uhr errei­chen wird. Ab diesem Zeit­punkt beginnt der Ein­satz an der ersten Pump­stelle, die beiden wei­teren Pump­stellen werden mit ent­spre­chender Verzögerung in Betrieb gehen.

Der ursprüngliche Plan, mit den AB Was­serförde­rung (HFS) Wasser vom Kocher in die Jagst zu pumpen, musste ver­worfen werden. Im Kocher herrscht die Krebs­pest, die durch die Aktion nicht in die Jagst ver­schleppt werden soll.

Von Land­kreis wird auf dem Gelände der Feu­er­wehr Möckmühl eine Führungs­stellte mit dem ELW2 ein­ge­richtet. Vor dort aus wird der gesamte Ein­satz koor­di­niert.

Der­zeit geht man davon aus, dass jede Pump­stelle ca. 20 Stunden in Betrieb bleiben wird und dann, ent­spre­chende der Fließgeschwin­dig­keit der Jagst, weiter flussabwärts umge­setzt wird.