QR-Code zur Seite

Feuerwehr Untereisesheim blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Untereisesheimvon Els Schöpe, Feuerwehr Untereisesheim

Zur diesjährigen Haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Unter­ei­sesheim begrüßte der Kom­man­dant Steffen Götz die zahl­rei­chen Kame­raden und Gäste.

Von den 13 Einsätzen des Jahres 2007 waren die zwei spek­takulärsten der Brand bei der Recy­cling-Firma Remondis und der Woh­nungs­brand im ehe­ma­ligen Gast­haus „Krone".

Beim letzt­ge­nannten Ein­satz zeigte sich aller­dings die prekäre Situa­tion, in der die frei­wil­ligen Feu­er­wehren heut­zu­tage ste­cken. Tagsüber sind zu wenig Kame­raden am Ort, um schnell und effektiv han­deln zu können. Hier appel­lierte Herr Götz an die Bediens­teten der Gemeinde, doch der Feu­er­wehr bei­zu­treten, um auch tagsüber die volle Ein­satz­be­reit­schaft gewährleisten zu können.

Des wei­teren standen im Jahr 2007 19 reguläre Übungen an. Hinzu kamen noch sepa­rate Aus­bil­dungen für Maschi­nisten und Atem­schutzgeräteträgern.

Steffen Götz for­derte alle Kame­raden auf, regelmäßig an den Übungen teil­zu­nehmen. „Denn die Übungen sind not­wendig um die Grundabläufe eines Feu­er­wehr­ein­satzes in Fleisch und Blut über­gehen zu lassen. Im Ein­satz müssen alle wissen, wo die Gerätschaften im Löschfahr­zeug unter­ge­bracht sind und wie ihre Ein­satzmöglich­keiten sind."

Die größte Ver­an­stal­tung des letzten Jahres in unserer Gemeinde war das Neckar­fes­tival. Bei diesem Hei­mat­fest leis­tete die 41 Aktiven der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr 126 Dienst­stunden für Saal­wache und Brand­schutz.

Aber auch Kame­raden, die nicht in diese Dienste ein­ge­bunden waren hatten viel zu tun, da eine große Abord­nung der befreun­deten Feu­er­wehr aus Durtal (Frank­reich) bei uns zu Gast war.

Kom­man­dant Götz: „Mein beson­derer Dank gilt unseren Ehe­frauen und Part­nern, die zu dem Gelingen des Festes bei­getragen haben."

Aber auch der Jugend­feu­er­wehr sprach er seinen Dank für die im ver­gan­genen Jahr geleis­tete Arbeit aus.

Als Aus­blick für das Jahr 2008 führte der Kom­man­dant unter anderem die Prüfung zum Leitstungs­ab­zei­chen auf. Er for­derte alle Kame­raden, die noch kein Leis­tungs­ab­zei­chen abge­legt haben, an dieser Prüfung teil­zu­nehmen. „Denn es ist eine ideale Gele­gen­heit, aus Mann­schaft und Gerätschaft eine voll funk­tio­nie­rende Ein­heit zu schaffen", so Herr Götz.

Auch steht der wei­tere Aus­tausch der Ein­satz­ja­cken an. Diese sollen die Sicher­heit im Innen­an­griff vor Ver­bren­nungen und anderen Gefahren erhöhen.

Marcel Raab berich­tete von der Arbeit der Jugend­feu­er­wehr. Zur Gruppe traten letztes Jahr sechs neue Kame­raden aller­dings gingen auch sieben Jugend­liche in die aktive Wehr über, so dass die Jugend­feu­er­wehr zur Zeit 12 Mit­glieder zählt.

Diese absol­vierten ins­ge­samt 15 Übungs­abende und führten die jährliche Christ­baum­samm­lung durch und nahmen an der Mar­kungs­putzete teil.

Als Beson­der­heit wurde letztes Jahr erst­malig ein so genannter „Berufs­feu­er­wehrtag" durchgeführt, bei der die Jugend­li­chen 24 Stunden im Ein­satz waren. Neben theo­re­ti­schem Unter­richt und Fahr­zeug­pflege wurden meh­rere Übungs­einsätze abge­leistet.

Der Kom­man­dant dankte den Jugend­warten, Gerätewart und dem Pres­se­wart für ihren dop­pelten Ein­satz. Denn diese Kame­raden leisten neben ihrem aktiven Dienst auch noch die wei­tere wich­tige Auf­gaben.

In seinen Grußworten dankte der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Herr Her­mann Jochim für die geleis­tete Arbeit. Er lobte die sehr gute Leis­tung der Feu­er­wehr bei den Bränden „Remondis" und „Krone". Hier habe sich gezeigt, dass der erste Schlag mit allen zur Verfügung ste­henden Kräften geführt werden muss, um ein Aus­breiten des Brandes zu ver­hin­dern.