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Feuerwehr übt bei der Firma Landerer im GIK

Wie in den Jahren davor stehen auch im Jahr 2015 gemein­same Übungen aller Abtei­lungen auf dem Übungs­plan der Feu­er­wehr Neu­en­stadt. Den Auf­takt machte der Ver­pa­ckungs­spe­zia­list Lan­derer im Gewer­be­park.

Als Aus­gangs­lage geriert ein LKW bei dem Ent­laden an der Rampe in Brand. Durch das offene Hal­lentor konnte sich das Feuer rasch auch in die Halle aus­breiten. Bei Löschver­su­chen mit einem Feuerlöscher wurde hierbei ein Mit­ar­beiter ver­letzt. Durch die starke Ver­rau­chung der Halle wurde rasch die Brand­mel­de­an­lage ausgelöst und die Feu­er­wehr Neu­en­stadt alar­miert. Die starke Ver­rau­chung ver­hin­derte hier auch dass sich wei­tere Per­sonen aus der Halle retten können. Ins­ge­samt wurden hier drei Per­sonen so stark ver­letzt das sie von der Feu­er­wehr aus dem Gebäude gerettet werden mussten.

Nach der Alar­mie­rung der Feu­er­wehr Neu­en­stadt rückte hier die Abtei­lung Neu­en­stadt im Löschzug mit Ein­satz­leit­wagen, Hil­fe­leis­tungslöschfahrzug, Tanklöschfahr­zeug und Dreh­leiter an. Nach Ein­treffen und Erkun­dung ent­schied sich Ein­satz­leiter Klaus Guss­mann die Abtei­lungen aus Stein/Kochertürn und Cle­ver­sulz­bach nach zu alar­mieren und die Gefah­ren­ab­wehr­stufe auf vier zu erhöhen. Nach Ein­treffen der ersten Löschfahr­zeuge wurde sofort mit zwei Trupps im Innen­an­griff die Men­schen­ret­tung ein­ge­leitet. Mit der nachrückenden Abtei­lung Cle­ver­sulz­bach konnte ein dritter Trupp in das Gebäude vor­gehen und die Men­schen­ret­tung als­bald erfolg­reich abge­schlossen werden. Die mitt­ler­weile ein­ge­trof­fene Abtei­lung Stein/Kochertürn über­nahm die Was­ser­ver­sor­gung aus dem Hydran­ten­netz. Im Real­ein­satz könnte auch noch auf die am Gewer­be­park vor­beiführende Bret­tach für wei­tere Löschwas­ser­re­serven genutzt werden. Zur Aus­leuch­tung der Ein­satz­stelle konnte nun auch die Dreh­leiter mit mon­tierten Arbeits­schein­wer­fern ein­ge­setzt werden. Nach ablöschen des Brandes konnte nach gut 45 Minuten „Feuer schwarz“ gegeben werden.

Nach Abschluss der Übung folgte eine Bege­hung durch das Gebäude, ins­be­son­dere die über 1 Mega­watt starke Pho­to­vol­taik Anlage auf dem Dach des Gebäudes konnte hier in Augen­schein genommen werden, da diese im Ein­satz­fall geson­dert betrachtet werden muss. Kom­man­dant Hartmut Schaf­froth dankte allen Teil­neh­mern und betonte dass nur mit sol­chen Übungen auch die not­wen­dige Orts­kenntnis über die mitt­ler­weile vielfältige Indus­trie­land­schaft im GIK erworben werden kann.
Die Feu­er­wehr Neu­en­stadt dankt der Firma Lan­derer für die Möglich­keit realitätsnah in ihrem Fir­mengebäude zu proben. Nur so kann in und an Gebäuden und Ein­rich­tungen der Stadt realitätsnah geübt werden.