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Feuerwehr mit neuer Führungscrew

Weinsbergvon Karin Freudenberger, HSt

2016 war ein ereig­nis­rei­ches Jahr für die Feu­er­wehr Weins­berg. Das betraf neben den Einsätzen auch die Führung. Die Haupt­ver­samm­lung zeigte nun aller­dings: Es ist wieder Ruhe ein­ge­kehrt, die Flo­ri­ansjünger bli­cken opti­mis­tisch in die Zukunft. Allen voran Andreas Riekher, der neue Gesamt­kom­man­dant. Ihm zur Seite stehen als Stell­ver­treter Michael Koles­nikow und Heiko Frank. Neue Namen auch in der Abtei­lung Weins­berg: Heiko Frank wird Kom­man­dant, Stell­ver­treter Ema­nuel Wilske. Im Amt des zweiten Stell­ver­tre­ters ver­bleibt Tobias Ebert.

Fri­sche Ideen Eben­falls Kon­stanz gibt es in der Führungs­struktur der Abtei­lungen der Orts­teile mit Martin Schmitt (Stell­ver­treter Tobias Vogt) in Gell­mers­bach, Michael Koles­nikow (Ralf Wirth) in Grant­schen und Tom Hen­schel (Ulrich Reis­ten­bach) in Wimm­ental. „Wir haben ein gutes und junges Team mit fri­schen Ideen“, freut sich Riekher.

Gut auf­ge­stellt sind die Wehren im per­so­nellen Bereich. Die 136 Mit­glieder ver­teilen sich auf die Abtei­lungen wie folgt: Weins­berg 59, Gell­mers­bach 26, Grant­schen 19 und Wimm­ental 32 Aktive. Vor allem in Weins­berg ist die Tagespräsenz gut.

Fast schon an der Kapazitätsgrenze ange­langt ist die Jugend­wehr mit 29 Mit­glie­dern. Hier macht sich die Jugend­ar­beit der ver­gan­genen Jahre bezahlt. Kom­plet­tiert wird die Wehr durch 22 Mit­glieder der Alters­ab­tei­lungen.

2016 rückte die Feu­er­wehr zu 143 Einsätzen aus. Aller­dings waren 63 Fehl­alarme dar­unter, die oft durch falsch ange­brachte Brand­melder ausgelöst wurden. 66 Mal wurde tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung erbracht. Es gab zwölf Brände. Diese ver­ur­sachten glückli­cher­weise keine größeren Schäden.

Die größte zeit­liche Her­aus­for­de­rung bedeu­tete für die Wehr die Hoch­was­serhilfe in Eber­stadt. Die Weins­berger waren mit 50 Aktiven vor Ort, die bis zu 16,5 Stunden im Ein­satz waren. Die Zahl der Ver­kehrsunfälle auf der Auto­bahn stiegen wieder an. An Lehr­gangs­stunden fielen 1317 an, für Übungen 9723 Stunden.

Für Gesamt­kom­man­dant Riekher ist es wichtig, die Arbeit auf meh­rere Schul­tern zu ver­teilen. Mit Patrick Bräuning steht ab Mai wieder ein haupt­be­ruf­li­cher Gerätewart zur Verfügung. Neu ist eine Halb­tags-Sekre­ta­ri­ats­stelle im Rat­haus für Feu­er­wehr­be­lange. Riekher: „Wir werden in den nächsten Monaten einiges umstruk­tu­rieren.“

Fahr­zeuge Ent­schei­dungen, die der Gemein­derat mit­tragen muss, stehen für 2017 bei der Fahr­zeug­be­schaf­fung an. So sollten die Anschaf­fung eines Löschfahr­zeugs (LF 10) für Wimm­ental, eines Tanklöschfahr­zeugs mit 4000 Litern Kapazität für Weins­berg und eines Vor­ausrüstwa­gens beschlossen werden. Außerdem steht das Ver­spre­chen von Bürger­meister Stefan Thoma, dass das nächste größere Thema für die Ver­wal­tung die Erschließung des Gewer­be­ge­biets „Spitzäcker“ sein wird. Mit dabei: der Neubau eines Feu­er­wehr­ma­ga­zins.

Geehrt wurden für 25 Jahre Dienst Ralf Wirth, Martin Pre­scher, Markus Max, Markus Grandi und Jochen Wen­gert; für 40 Jahre: Hartmut Flachs­mann Roland Burk­hardt und Roland Stein­brenner.