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Feuerwehr ist auch tagsüber gut aufgestellt

Ittlingenvon Redaktion HSt

Der Gemein­derat hat den Feu­er­wehr­be­darfs­plan wie vor­ge­schrieben fort­ge­schrieben. Als sich das Gre­mium mit dem 13-sei­tigen Papier befasste, wurde eines deut­lich: „Wir haben bei der Tagespräsenz eine gute Situa­tion“, sagte Bürger­meister Achim Heck.

Bauhof rückt ausVon den 47 aktiven Mit­glie­dern der Wehr sind in der Regel 15 im Ort. Die Gemein­de­ver­wal­tung ist eben­falls daran inter­es­siert, genügend Ein­satzkräfte in der Nähe zu halten. Neue Bau­hof­mit­ar­beiter müssen des­halb Mit­glied der Feu­er­wehr werden, sagte der Rat­haus­chef. Der ver­ab­schie­dete Plan gibt Aus­kunft über Gefahren, die in den Zuständig­keits­be­reich der Itt­linger fallen. Unter anderem zählt das Papier ein Pflan­zen­schutz­lager auf, außerdem eine Ver­zin­kerei mit Säurebad sowie einen 100 000-Liter-Kraft­stoff­tank. Ein Pfle­ge­heim mit 81 Betten ist zu betreuen, ferner ein Frei­zeit­heim mit 90 Betten oder die Fest­halle, die Platz für 300 Gäste bietet. Eine Gas­fern­lei­tung mit einer Länge von etwas über sechs Kilo­meter wird auch geson­dert auf­ge­listet.

Man besinnt sich zurück, erklärte Kom­man­dant Wolf­gang Lackner. Er meinte damit das Kon­zept der Nach­bar­schafts­hilfe, das es so vor Jahr­zehnten gegeben hatte. Bei größeren Einsätzen werden Helfer aus einem anderen Ort nach­alar­miert. Eine gegen­sei­tige Rege­lung haben die Itt­linger und Kirchardter Wehren getroffen, die bereits gemeinsam aus­bilden. Sta­tis­tisch gesehen komme ein sol­cher Ein­satz alle zwei Jahre vor, weiß Lackner.

Im Nach­barort Gemein­derat Reiner Keller erin­nerte an die Ent­wick­lung in Kirchardt. Er geht davon aus, dass die Itt­linger Wehr ver­mut­lich häufiger in den Nach­barort ausrücken müsse als diese ins Elsenztal - das dor­tige Indus­trie­ge­biet wird gerade vergrößert.