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Feuerwehr ist 25 Mal ausgerückt

Widdernvon Rudolf Landauer, HSt

In der jüngsten Sit­zung des Wid­derner Gemein­de­rates blickte Kom­man­dant Wolf­gang Schlägel auf das ver­gan­gene Feu­er­wehr­jahr zurück. Die Abtei­lung Wid­dern wurde zu 21 Einsätzen gerufen, die Abtei­lung Unterk­essach zu vier. Mit 14 Einsätzen tagsüber waren es dop­pelt so viele wie in der Nacht­zeit. Zwi­schen 18 und 6 Uhr wurde die Wehr sieben Mal alar­miert.

In der Abtei­lung Wid­dern ver­richten 34 Männer und Frauen Feu­er­wehr­dienst, in dem kleinen Orts­teil immerhin 36 Männer und Frauen. In der Jugend­feu­er­wehr werden 20 Jugend­liche aus­ge­bildet. Ins­ge­samt also 90 Blauröcke, die Dienst bei der Feu­er­wehr ausüben.

Ein­satz­spek­trum Die Bilder, die Schlägel den Räten zeigte, machten deut­lich, wel­ches Ein­satz­spek­trum die Feu­er­wehr­leute zu absol­vieren hatten. Gerade die Einsätze auf der Auto­bahn A 81 for­derten das Können der Ein­satzkräfte. Wenn ein Tankzug wegen heiß gelau­fener Bremsen zu brennen beginnt, ent­stehen auch Gefahren für die Feu­er­wehr und für andere Ver­kehrs­teil­nehmer. Das gilt beson­ders für Tankzüge, deren Ladegut nicht sofort bekannt ist. „Gott sei Dank hat es bei uns keine Unfälle gegeben“, sagte Schlägel. Zu fünf bren­nenden Fahr­zeugen mussten die Wid­derner ausrücken, einige standen beim Ein­treffen schon lich­terloh in Flammen.

„Unsere Ausrückzeiten lagen je nach Tages­zeit zwi­schen drei und fünf Minuten“, infor­mierte der Kom­man­dant die Gemein­de­rats­mit­glieder. Durch­schnitt­lich waren zwi­schen 10 und 15 Ein­satzkräfte pro Alar­mie­rung im Ein­satz.

Aus­lau­fender Kraft­stoff war in vier Fällen der Grund, dass die Wehr rasch reagieren musste. Windbrüche, eine Tier­not­lage, eine Per­so­nen­suche, ein Flächen­brand, Was­ser­schaden und eine Hil­fe­leis­tung für den Ret­tungs­dienst beschreiben das umfang­reiche Ein­satz­ge­biet der Feu­er­wehr, die wegen der Nähe zur A 81 stark gefor­dert war.

Aus­bil­dung Auch den Dienst im Bereich der Fort- und Aus­bil­dung und bei Übungen vergaß Schlägel nicht zu erwähnen. Zahl­reiche Feu­er­wehr­angehörige unter­zogen sich Lehrgängen zum Sprech­funker, Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung, pati­en­ten­ge­rechte Ret­tung, Motorsägen­kurs, Maschi­nist, Atem­schutzträger sowie Aus­bil­dungsgänge für Führungskräfte der Feu­er­wehr.

Auch im lau­fenden Jahr sind zahl­reiche Aktivitäten geplant, dar­unter das Leis­tungs­ab­zei­chen in Bronze, das die Abtei­lung Wid­dern anstrebt. Außerdem bekommt die Feu­er­wehr heuer eine neue Dienst­klei­dung, gab Schlägel abschließend bekannt.

Bild: Wolf­gang Schlägel (ste­hend) berichtet über die Einsätze der Wehr und bekam den Dank des Rats und von Bürger­meister Jürgen Olma (3.v.r.). (Foto: Rudolf Land­auer)