QR-Code zur Seite

Feuerwehr gibt sich neue Strukturen

Heilbronnvon Redaktion HSt

Die Orga­ni­sa­ti­ons­struk­turen der Feu­er­wehr Heil­bronn sind in Bewe­gung. Der Gemein­derat stimmte der neuen Feu­er­wehr­sat­zung ein­stimmig zu.

Die Neu­fas­sung sieht unter anderem fol­gende Ände­rungen vor: Die früher als "aktive Abtei­lungen" bezeich­neten Abtei­lungen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr heißen künftig "Ein­satz­ab­tei­lung". Das Ein­tritts­alter wird von 18 auf 17 Jahre gesenkt. Der Ein­satz­dienst erfolgt jedoch erst ab dem 18. Lebens­jahr. "Damit soll die Attrak­tivität der Feu­er­wehr gestei­gert werden", sagt Kom­man­dant Eber­hard Jochim. Neu eingeführt wird eine einjährige Pro­be­zeit. Soweit die Eig­nung für den Feu­er­wehr­dienst nicht vor­liegt, kann das Ende des Feu­er­wehr­dienstes fle­xibel gehand­habt werden.

Die Feu­er­wehr Heil­bronn besteht aus der Berufs­feu­er­wehr, neun Ein­satz­ab­tei­lungen der Alters­ab­tei­lung und der Jugend­feu­er­wehr. Die Berufs­feu­er­wehr ist 79 Mann stark, die Ersatz­ab­tei­lungen haben rund 300 Aktive. Der Fahr­zeug­pool besteht aus ins­ge­samt 33 Fahr­zeugen. In der Chef­etage der Heil­bronner Feu­er­wehr sitzen Eber­hard Jochim (Kom­man­dant), Achim Gruber (stell­ver­tre­tender Kom­man­dant), Uwe Wüthe­rich (Stadt­brand­meister). Gegründet wurde die Berufs­feu­er­wehr 1971, nach der Ein­ge­mein­dung von Klin­gen­berg. Ihre Kom­man­danten waren in der Folge Alfred Stäbler (bis 1972), Klaus Würker (1972 bis 1995), Hartmut Str­igel (1996 bis 1999) und Eber­hard Joa­chim.