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Fahrertraining für Einsatzfahrer auf dem Steinbruchgelände Asbach

Bad Friedrichshallvon Marcel Vogt, Feuerwehr Bad Friedrichshall

Am Samstag, den 12.04.2008 ver­an­stal­tete die Abtei­lungs­feu­er­wehr Asbach der Gemeinde Obrig­heim (Neckar-Oden­wald-Kreis) in Zusam­men­ar­beit mit dem Motor­sport­club Asbach ein Fah­rer­trai­ning für Ein­satz­fahrer auf unweg­samem Gelände.

Hierbei nahmen auch sechs Maschi­nisten der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall mit dem Rüstwagen (RW 2) und Schlauch­wagen (SW 2000) teil.

Nach einem reich­li­chen Frühstück im Feu­er­wehrgerätehaus Asbach wurden die Fahrer über sämtliche tech­ni­schen Ein­rich­tungen an Fahr­zeugen, ange­fangen vom Getriebe bis hin zum Arbeiten mit Zug­ein­rich­tungen (Seil­winden), unter­richtet. Abtei­lungs­kom­man­dant Thomas Werner berich­tete über Son­der­rechte und Gefahren während der Ein­satz­fahrt (§35 StVo).

Anhand einiger Lehr­filme wurde ein­drucks­voll demons­triert, wie sich ein Last­kraft­wagen in beson­dern Situa­tionen ver­halten kann und worauf man achten sollte.

Dem theo­re­ti­schen Teil folgte die Ein­wei­sung im Gelände. Der „alte" Stein­bruch in Asbach bietet eine Viel­zahl an Möglich­keiten mit den Ein­satz­fahr­zeugen in extremen Situa­tionen zu fahren. Fünf Sta­tionen, ange­fangen vom Durch­fahren von Was­serlöchern (50 cm tief) bis hin zu Voll­brem­sungen auf losem Unter­grund (Brems­keil), konnten prak­tisch geübt werden. Auf­grund der schlechten Wit­te­rung war das gesamte Gelände sehr „mat­schig", und somit konnte man Allrad und Dif­fe­ren­zi­al­sperren auf Herz und Nieren testen. Einige im Gelände ste­cken­ge­blie­bene Fahr­zeuge mussten mit Hilfe von Spe­zi­al­fahr­zeugen und Winden aus ihrer miss­li­chen Lage befreit werden.

Nach bester Bewir­tung durch die Feu­er­wehr Asbach konnte Abtei­lungs­kom­man­dant Werner allen Teil­neh­mern nach einem lehr­rei­chen und beein­dru­ckenden Tag die Teil­neh­mer­ur­kunde sowie ein Lehr­gangs­buch über­rei­chen.

Gezeichnet von den Stra­pazen des Tages zurück in Bad Fried­richs­hall, mussten unsere Fahr­zeuge intensiv gerei­nigt und ein­satz­be­reit gemacht werden.