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Einsatzende an der Jagst

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Volker Lang, Pressesprecher KFV Heilbronn

Heute Nach­mittag wurden um 16 Uhr die letzten Pumpen von Feu­er­wehr und Tech­ni­schem Hilfs­werk abge­schalten.

Die Spitze der Schad­stoff­wolke ist mitt­ler­weile im Neckar ange­kommen. Zudem verdünnt sich die Kon­zen­tra­tion durch das Neckar­wasser noch einmal um das zehn­fache verdünnt. Laut Lan­des­an­stalt für Umwelt, Mes­sungen und Natur­schutz (LUBW) sind die an der Spitze der Gift­fahne gemes­senen Werte für Fische nicht mehr gefährlich. Zudem soll das Wasser, das an der Stau­wehren Neckar aufwärts ange­staut worden war, jetzt kon­trol­liert abge­lassen werden um die Verdünnung noch weiter zu erhöhen.

Bis zum letzten Fluss­ki­lo­meter haben die Feu­er­wehren und das THW die Schad­stoff­fahne begleitet und durch ständige, mas­sive Sau­er­stoff­zu­fuhr die Schad­stoff­kon­zen­tra­tion ver­rin­gern können.

Landrat Detlef Pie­pen­burg hat am Nach­mittag in Möckmühl die Helfer ver­ab­schiedet und ihnen noch­mals ausdrücklich für ihren Ein­satz gedankt. In einer für den Land­kreis bei­spiel­losen Aktion konnte die Schad­stoff­kon­zen­tra­tion der Jagst signi­fi­kant ver­rin­gert werden.

Letzt­end­lich soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass es, im Gegen­satz zu Pres­se­dar­stel­lungen, gar nie irgend­welche Dis­kre­panzen zwi­schen den Ein­satzkräften von Feu­er­wehr und THW gegeben hat. Im Gegen­teil, es war die ganze Zeit ein har­mo­ni­sches Mit­ein­ander wie man es sich besser nicht vor­stellen könnte. Es wurden gemein­same Grill­abende ver­an­staltet oder man traf sich zu sons­tigen Anlässen, mal bei der Feu­er­wehr, mal beim THW.