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Ein halbes Dutzend Bewerber ist noch im Rennen

Bad Rappenauvon Peter Boxheimer, HSt

In einem Monat soll fest­stehen, wer künftig die Feu­er­wehr der Kur­stadt führt und gleich­zeitig den Posten des Gerätewarts über­nimmt. Für den 26. November ist die Wahl des neuen Kom­man­danten im Gemein­derat vor­ge­sehen.

Auf die Stel­len­an­zeige sind 17 Bewer­bungen im Bad Rap­pen­auer Rat­haus ein­ge­troffen - aus der näheren Umge­bung ebenso wie aus Berlin. Haupt­amts­leiter Wolf­gang Franke: "Das geht quer durch die ganze Bun­des­re­pu­blik, obwohl wir nur regional aus­ge­schrieben haben."

Qua­li­fi­ka­tion Doch nicht alle Inter­es­senten bringen die gefor­derten Vor­aus­set­zungen mit. "Die Zahl ist begrenzt", for­mu­liert es der Amts­leiter. Die Stadt will einen Kom­man­danten, der die Qua­li­fi­ka­tion für den mitt­leren feu­er­wehr­tech­ni­schen Dienst besitzt und die Aus­bil­dung in einem tech­ni­schen Beruf erfolg­reich abge­schlossen hat. Rund ein halbes Dut­zend Bewerber erfüllt diese Bedin­gungen.

Bei der Sich­tung der Bewer­bungs­un­ter­lagen nahm das Rat­haus Exper­ten­hilfe in Anspruch. Die Rap­pen­auer ließen sich von der Feu­er­wehr­schule in Bruchsal beraten, damit auch nichts schief­ging. "Wir haben das sauber abgeprüft", ver­si­chert Franke. Es sei nicht so ein­fach gewesen, den Bewer­ber­kreis noch­mals abzu­klopfen. Schließlich werde in Bad Rap­penau nicht jede Woche ein haupt­amt­li­cher Feu­er­wehr­kom­man­dant ein­ge­stellt.

Vor­stel­lungs­runde Unter den etwa sechs Kan­di­daten, die übrig geblieben sind, ist auch ein Flo­ri­ansjünger aus Bad Rap­penau. Die in die engere Wahl gekom­menen Bewerber sollen für Mitte November zu einer größeren Vor­stel­lungs­runde ein­ge­laden werden. Geplant ist, dass Ver­treter der Stadt­ver­wal­tung und des Gemein­de­rats sowie der kom­plette Feu­er­wehr­aus­schuss die Inter­es­senten unter die Lupe nehmen. Die Hilfs­or­ga­ni­sa­tion auf möglichst breiter Basis in das Aus­wahl­ver­fahren ein­zu­be­ziehen, ist ein zen­trales Anliegen der Stadt. Der Haupt­amts­leiter: "Letzt­end­lich muss die Feu­er­wehr mit dem Mann arbeiten. Da ist es wichtig, dass eine breite Akzep­tanz da ist."

Wie viele Bewerber dem Gemein­derat vor­ge­stellt werden, ent­scheidet die Aus­wahl­kom­mis­sion, der die Frak­ti­ons­spre­cher und deren Stell­ver­treter angehören. "Wir wollen immer den Geeig­netsten für so eine Stelle finden", beschreibt Wolf­gang Franke die Ein­stel­lungs­praxis der Ver­wal­tung. "Das haben wir uns hier auch zum Ziel gesetzt."

In nichtöffent­li­cher Sit­zung soll der Gemein­derat am 26. November das letzte Wort haben und den Nach­folger von Stadt­kom­man­dant Wil­helm Bödinger bestellen, der nach 25 Dienst­jahren aus Altersgründen aus­scheidet. Der Stadt ist wichtig, dass das Ver­fahren sauber über die Bühne geht. Amts­leiter Franke: "Dann hat man eine gute Grund­lage für die kom­menden Jahre."

Bild: Noch wird für die 275 Aktive zählende Bad Rap­pen­auer Feu­er­wehr der neue erste Mann gesucht. Eine Aus­wahl­kom­mis­sion tagt Mitte November. (Foto: Birgit Maurhoff)