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Doppelspitze wird nicht akzeptiert

Zaberfeldvon Werner Stuber, HSt

Wie ein Schatten lag der Tod des im Sep­tember über­ra­schend ver­stor­benen Kom­man­danten Claus-Dieter Tauch über der Haupt­ver­samm­lung der Feu­er­wehr Zaber­feld. Die Erin­ne­rung ist noch frisch und die Nach­folge noch nicht nach den Vor­stel­lungen des Kreis­brand­meis­ters und des Lan­des­feu­er­wehr­ge­setzes gere­gelt.

Vor­gaben

Als Dop­pel­spitze wollten die Abtei­lungs­kom­man­danten Markus Konz und Holger Häußer die Wehr bis zur nächsten tur­nusmäßigen Kom­man­dan­ten­wahl 2017 führen. Doch damit war der Kreis­brand­meister nicht ein­ver­standen. Nur ein Kom­man­dant sei erlaubt, betonte Uwe Vogel. Und der müsse aus den Reihen der Ein­satzkräfte gewählt werden. Bis Ostern haben die Zaber­felder Flo­ri­ansjünger nun Zeit, die Wahl eines neuen Kom­man­danten nach­zu­holen.

Höhepunkt im zurücklie­genden Jahr war die Übergabe des neuen Gerätewa­gens Trans­port, GW-T, beim gemein­samen Fest mit dem DRK-Orts­verein, blickte Markus Konz zurück. Der Zaber­felder Abtei­lungs­kom­man­dant und stell­ver­tre­tender Gesamt­kom­man­dant ließ auch die 13 ins­ge­samt Einsätze noch einmal Revue pas­sieren.

Spek­trum

Nach fast zehn Jahren musste 2014 erst­mals wieder ein Großbrand gelöscht werden. Doch trotz schnellen Ein­tref­fens und Verstärkung aus Bra­cken­heim blieben von dem neu umge­bauten Wohn­haus am Ende nur die Grund­mauern stehen. Ein größerer Zim­mer­brand in Och­sen­burg, ein so genannter Mit­tel­brand, ein bren­nender Baum und zehn Hil­fe­leis­tungen zur Men­schen- und Tier­ret­tung, zum Ölspuren besei­tigen und zur Ver­kehrs­si­che­rung run­deten das Spek­trum mit 367 Ein­satz­stunden ab. Darüber hinaus leis­teten die Wehr­leute ungezählt viele Stunden bei 20 Übungs­ter­minen, Aus- und Wei­ter­bil­dungs­lehrgängen, Son­der­diensten und bei der Absol­vie­rung des Leis­tungs­ab­zei­chens in Bronze. Neun Atem­schutzgeräteträger, ein Maschi­nist, zwei Truppführer und neun Sprech­funker wurden 2014 aus­ge­bildet.

Aktuell liegt der Per­so­nal­stand bei 114 Männern, Frauen und Jugend­li­chen. 45 Männer sind in der Abtei­lung Zaber­feld, 27 Männer und zwei Frauen in der Abtei­lung Och­sen­burg, 17 Jungs und fünf Mädchen in der Jugend­feu­er­wehr. 18 Mit­glieder hat die Alters­ab­tei­lung.

Aner­ken­nung

74 Ein­satzkräfte seien eine statt­liche Zahl, meinte Bürger­meister Thomas Csaszar. „Darauf können wir als Gemeinde stolz sein“. Lob zollte er den Ein­satzkräften für ihr Enga­ge­ment und die gute inter­kom­mu­nale Zusam­men­ar­beit. Auch der Kreis­brand­meister bestätigte den Zaber­fel­dern, „eine gut auf­ge­stellte Wehr“ zu sein.

Seit 40 Jahren ist Heinz Wüthe­rich aktiver Feu­er­wehr­mann. Zudem war er von 1998 bis 2003 Abtei­lungs­kom­man­dant in Michel­bach und zeigte beim Aufbau der Jugend­feu­er­wehr großen Ein­satz. Dafür bekam er das gol­dene Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen, von der Gemeinde und Feu­er­wehr außerdem einen mehrtägigen Auf­ent­halt im Feu­er­wehr­hotel in Titisee-Neu­stadt.

Bild: Ehrung: (v.r) Kreis­brand­meister Uwe Vogel, Heinz Wüthe­rich, und die beiden stell­ver­tre­tenden Kom­man­danten Holger Häußer und Markus Konz. (Foto: Werner Stuber)