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Digitalfunk-Mast ist wichtig für Einsatzkräfte

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Redaktion HSt

Seit Mitte April ragt ein neues Metallgerüst aus dem Wald unweit der Heu­chel­berger Warte hervor. Es ist ein Funk­mast für den so genannten BOS-Digi­tal­funk für Behörden und Orga­ni­sa­tionen mit Sicher­heits­auf­gaben (BOS), vor­nehm­lich die Polizei und die Feu­er­wehr, die der­zeit flächen­de­ckend und lan­des­weit auf­ge­stellt werden. Der Standort auf dem Heu­chel­berg war schnell klar, denn dort befindet sich bereits ein Mast der Süwag Energie AG. Der wird aller­dings bald ent­fernt und die Technik auf den neuen Nach­barn übert­ragen, erklärt Tim Breitenöder, stell­ver­tre­tender Bau­amts­leiter in Lein­garten. „Wir hatten nur Bedenken wegen der Höhe und haben diese auf maximal 35 Meter fest­ge­setzt“, sagt Breitenöder. Inklu­sive Antenne misst der Mast 38,34 Meter. Die Antenne ist, ebenso wie die übrige Technik, aber noch nicht instal­liert, bestätigt Martin Kling, Leiter des Teil­pro­jektes Rollout beim zuständigen Innen­mi­nis­te­rium. Frühes­tens in zwei Monaten wird die Inbe­trieb­nahme erfolgen. Angst vor Mobil­funk­an­bie­tern müsse nie­mand haben, betont Breitenöder. „Das Minis­te­rium ist dazu ver­pflichtet, keine Mobil­funk­sender anzu­bringen.“ Außer dem Heu­chel­berg ist kein wei­terer Standort im Leintal vor­ge­sehen. Die nächsten Funk­masten stehen in Gem­mingen, Lauffen und Klein­gartach. „Ins­ge­samt sind es 635 Stand­orte in Baden-Württem­berg“, erläutert Kling.