QR-Code zur Seite

Dachstuhlbrand schnell von der Wehr gelöscht

Obersulmvon Gustav Döttling, HSt

Dem schnellen Ein­greifen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Ober­sulm ist es zu ver­danken, dass am Sams­tag­morgen ein Dach­stuhl­brand in Wills­bach nicht auf die Nach­barhäuser eines Rei­hen­mit­tel­hauses in der Löwen­steiner Straße über­springen konnte.

„Sechs Minuten nach der Alar­mie­rung um 4.58 Uhr war das erste Fahr­zeug vor Ort“, sagt Ober­sulms stell­ver­tre­tender Feu­er­wehr­kom­man­dant und Ein­satz­leiter Hardy Hil­gert auf Anfrage. „Nach 20 Minuten hatten wir den Brand gelöscht“, berichtet der Ein­satz­leiter. Glückli­cher­weise hätten sich beim Ein­treffen der Feu­er­wehr die Bewohner des Hauses, eine sechsköpfige türki­sche Familie, nicht mehr im Haus auf­ge­halten. Vor­sorg­lich brachte der Ret­tungs­dienst das Ehe­paar und seine vier Kinder mit Ver­dacht auf Rauch­gas­ver­gif­tung ins Kran­ken­haus nach Heil­bronn. Die Ober­sulmer Feu­er­wehr war mit fünf Fahr­zeugen, dar­unter auch die Dreh­leiter, und 24 Mann im Ein­satz.

Brand­nester Ein Feu­er­wehr­mann der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn suchte während und nach der Löschak­tion mit einer Wärme­bild­ka­mera nach ver­steckten Brand­nes­tern. Die Dreh­leiter habe sich bei dem Ein­satz sowohl als Löschfahr­zeug als auch beim Abde­cken des Daches bewährt, sagt Hil­gert. Zwei Trupps mit Atem­schutzträgern bekämpften den Brand von innen. Bis neun Uhr blieb ein Löschfahr­zeug mit Besat­zung als Brand­wache vor Ort.

Laut Poli­zei­be­richt ist durch das Feuer ein Schaden in Höhe von rund 80 000 Euro ent­standen. Der mögliche Auslöser des Brandes könnte ein tech­ni­scher Defekt an einem Nacht­spei­cher­ofen gewesen sein, wird ver­mutet. Die Ermitt­lungen hat der Poli­zei­posten Ober­sulm über­nommen.

Bild: Wie wichtig eine Dreh­leiter sein kann, zeigte sich am Samstag beim Dach­stuhl­brand eines Rei­hen­mit­tel­hauses in Ober­sulm-Wills­bach. (Foto: Feu­er­wehr)