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Brandbekämpfungslehrgang bei I.F.R.T. in Kühlsheim

Schwaigernvon Timo Schweizer, Feuerwehr Schwaigern

Einen „heißen" Tag ver­sprach der 17.05.2008 für 12 Feu­er­wehr­ka­me­raden aus den 4 Schwai­gerner Feu­er­wehr­ab­tei­lungen zu werden. Es ging para­do­xer­weise nach „Kühls­heim" zu einem Brandbekämpfungs­lehr­gang.

Als die Atem­schutzgeräteträger am Samstag Morgen auf dem Trai­ningsgelände der I.F.R.T. ein­trafen, wurden sie von den Aus­bil­dern Björn Bäuerle und Stefan Feucht mit ihrem Team herz­lich begrüßt. Die beiden Berufs­feu­er­wehr­leute erläuterten den Tages­ab­lauf und zeigten den Schwai­gerner Wehrmänner die Räumlich­keiten des Aus­bil­dungsgeländes. Neben einer theo­re­ti­scher Aus­bil­dung sollte natürlich die Praxis im Vor­der­grund stehen.Nach einem fast 2 stündigen, sehr inter­es­santen Vor­trag zu den Themen Schu­zausrüstung, Brand­ent­ste­hung, Flash-Over bzw. Rauch­gas­durchzündung sowie zu ver­schie­denen Hohl­strahl­rohren konnte der Pra­xis­teil in Angriff genommen werden.

Beim „1.Durch­gang" im Brand­con­tainer stand die Wärmegewöhnung sowie das beob­achten des Brand­rau­ches und die Wärme­schich­tung im Brand­raum im Vor­der­grund.Der Vor­mittag wurde dann mit einem „Strahl­rohr­trai­ning" abge­rundet. Hier wurde der rich­tige Umgang mit dem Hohl­strahl­rohr sowie das rich­tige Vor­gehen im Brand­raum erlernt. Auch konnte sich jeder davon über­zeugen, dass im Innen­an­griff das Hohl­strahl­rohr ein „muß" und eine nützliche Waffe ist. Danach hatten die Teil­nehmer die Gele­gen­heit ein leckeres Mit­tag­essen gemeinsam mit den Aus­bil­dern ein­zu­nehmen.Nach dieser Pause war das Team gestärkt und sah dem Nach­mittag erwar­tungs­voll ent­gegen.

Der „2.Durch­gang" begann mit einigen Rauch­gas­durchzündungen im Brand­con­tainer.Hier wurde die Tem­pe­ratur im Con­tainer schon wesent­lich unan­ge­nehmer. Die Schwai­gerner Feu­er­wehr­leute sahen ein ums andere Mal die Feu­er­welle über ihre Köpfe hin­weg­wan­dern. Nach dem Wechsel der Atem­luft­fla­schen und einer kurzen Nach­be­spre­chung stand der Durch­gang Nummer 3 an. Jetzt wurden erneut einige Rauch­gas­durchzündungen durch den Con­tainer „geschickt".Danach wurde das „Blo­cken" demons­triert. Hier wurde auch deut­lich gezeigt welche Fehler dabei gemacht werden können. Als die Flam­men­welle durch die gesamte Mann­schaft maschierte, wurde einigen klar dass die vor­deren Plätze nicht immer die besten sind.Als jeder erfolg­reich das Blo­cken absol­viert hatte, war es Zeit für eine kurze Ver­schnauf­pause und eine Nach­be­spre­chung. Beein­druckt von der Hitze und dem Was­ser­dampf machten sich das Team bereit für den 4. und letzen Übungsakt.

Zum Abschluss wurde die Türöffnung, das rich­tige Vor­gehen in den Brand­raum bzw. im Brand­raum sowie das „Blo­cken" einer Rauch­gas­durchzündung zusam­menhängend im Trupp geübt. Hier flossen alle erlernte Abs­chitte noch einmal inein­ander. Der Schluss­punkt der Heiss­aus­bil­dung setzte dann eine Vorführung wie man mit einem Hohl­strahl­rohr einen Raum ent­qualmen kann.

Ein sehr inter­es­santer und lehr­rei­cher Tag neigte sich dem Ende ent­gegen.Jeder der Schwai­gerner Feu­er­wehrmänner konnte seine persönliche Grenze in Sachen Hitze ken­nen­lernen.Auch die Grenzen einer Schutz­ausrüstung wurden hier deut­lich.

Alle Betei­ligten waren sehr beein­druckt und ein­stimmig der Mei­nung dass dieser Lehr­gang eine super gelun­gene Ver­an­stal­tung war und man viel für künftige Brand­einsätze mit­nehmen konnte.

Daß dieser Brandbekämpfungs­lehr­gang ein sehr gelun­gener Tag war , lag nicht zu letzt an einer guten Orga­ni­sa­tion sowie einem klasse Aus­il­dungs­team. Alle 12 Feu­er­wehr­ka­me­raden aus Schwai­gern möchten sich hier noch eimal recht herz­lich bei dem Team I.F.R.T.(Inter­na­tional Fire & Rescue Trai­ning)bedanken und für die Zukunft alles gute Wünschen.