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Bewohner sind bei Verwandten untergekommen

Oedheimvon Angela Groß, HSt

Die beiden Bewohner des Brand­hauses - ein Mann und eine Frau - in der Oed­heimer Haupt­straße sind über Ostern bei Ver­wandten im Ort unter­ge­kommen.

Wie berichtet, hatte es in der Nacht zum Kar­freitag in dem Haus gebrannt. Das Gebäude sei durch die starke Rauch­ent­wick­lung und Verrußung momentan unbe­wohnbar, sagt Franz Schuster, der Kom­man­dant der Oed­heimer Feu­er­wehr. Als der Kom­man­dant nach der Alar­mie­rung auf dem Weg zum Feu­er­wehrgerätehaus das erste Mal an der Brand­stelle vor­bei­fuhr, schlugen bereits die Flammen aus dem Unter­ge­schoss des Hauses und züngelten in Rich­tung Dach­trauf.

Umbau

Im unteren Bereich des Gebäudes werde gerade umge­baut: Fenster fehlten des­halb, Planen und ein Bau­zaun wurden zur Absi­che­rung ver­wendet. Das Ziel der Feu­er­wehr war es, zu ver­hin­dern, dass sich der Brand in den Dach­stuhl aus­breitet. „Und das hat gut geklappt“, bilan­ziert der Kom­man­dant. Die Oed­heimer Abtei­lung wurde wie in sol­chen Fällen üblich von der Bad Fried­richs­haller Wehr mit der Dreh­leiter unterstützt.

Noch bevor die Feu­er­wehr binnen zwei Stunden mit der Brandbekämpfung und der Siche­rung fertig war, kamen auch die beiden Bewohner wieder von ihrer Unter­su­chung im Kran­ken­haus zurück und wurden von ihren Ver­wandten in Emp­fang genommen. Das Paar war durch einen lauten Knall und wei­tere Geräusche auf­ge­wacht und konnte sich über die Treppe aus dem Ober­ge­schoss des Hauses zur Tür ins Freie retten.

Die Polizei schließt bei ihren Ermitt­lungen Brand­stif­tung nicht aus. Über Ostern habe es keine neuen Erkennt­nisse gegeben, infor­miert die Polizei auf Anfrage.