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Betroffenheit nach Unfalltod des Feuerwehr-Abteilungskommandanten

Beilsteinvon Redaktion HSt

"Der plötzliche Unfalltod hat viele erschüttert", sagt Bürger­meister Günter Hen­zler. Beil­stein trauert um Jochen Sturm. Der 31-jährige stell­ver­tre­tende Klärmeister und Abtei­lungs­kom­man­dant der Beil­steiner Feu­er­wehr hatte am Dienstag bei Kanal­rei­ni­gungs­ar­beiten in der Kläran­lage tödliche Ver­let­zungen erlitten.

Bei einer Rou­ti­ne­ar­beit sei es pas­siert, so Hen­zler. Die Spitze des Hoch­druck­schlauchs schlug durch den hohen Druck aus, drang dem 31-Jährigen ins Auge. Der Arbeiter sei bei der Rei­ni­gung allein gewesen, wenig später habe ihn ein Mit­ar­beiter des Was­ser­werks gefunden.

Die Polizei habe das Gerät beschlag­nahmt, um zu unter­su­chen, ob ein tech­ni­scher Defekt vor­liege oder ein Bedie­nungs­fehler. Bei der Nach­frage in der Berufs­ge­nos­sen­schaft hat Hen­zler erfahren: "Es ist der erste Todes­fall mit einem sol­chen Gerät."

Sofort hat Hen­zler alle Fei­er­lich­keiten am Wochen­ende zum 125-jährigen Bestehen der Schmid­hau­sener Wehr abge­sagt. "Wir sind tief erschüttert", sagt Feu­er­wehr­kom­man­dant Bernd Kir­cher. Jochen Sturm hin­ter­lasse eine rie­sige Lücke als Abtei­lungs­kom­man­dant und Gerätewart. Die Trau­er­feier ist am Samstag, 7. Mai, um 12 Uhr in der St.Anna-Kirche.