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Bei der Feuerwehr wird am Magazin gefeilt

Schwaigernvon Stefanie Pfäffle, HSt

Fort­schritte Sandro Eßlinger strahlt, wenn er sich im neuen Ober­ge­schoss des Nie­der­ho­fener Feu­er­wehr­ma­ga­zins umschaut. Noch sind es rohe Holzwände, aber zumin­dest gibt es bereits eine Holz­decke. Hier werden der neue Schu­lungs­raum, sein Büro und eine kleine Küche ein­ge­richtet. „Ich freue mich schon richtig drauf“, meint der Abtei­lungs­kom­man­dant. Vor­aus­sicht­lich im Sep­tember wird die Rückkehr vom Übergangs­do­mizil am Orts­ein­gang in das alte, neue Heim der Feu­er­wehr sein.

Vor­gaben Vor etwa 35 Jahren wurde das alte Magazin ein­ge­weiht. Ein Schnee­ein­bruch machte Han­deln endgültig not­wendig. „Nach langer Dis­kus­sion hat man sich für Auf­sto­ckung und Anbau ent­schieden“, erklärt Eßlinger. Rund zwei­ein­halb Meter wird das Erd­ge­schoss nach hinten verlängert, ein wei­teres Stock­werk auf­ge­setzt. „Viele denken ja, es ist viel zu groß, aber wir müssen uns auch an Feu­er­wehr­vor­gaben halten.“ Ohne Bestands­schutz würde die neue Fläche nicht mal rei­chen, dann bräuchten Aktive und Alters­ka­me­raden jeweils eigene Räume, auch die Umkleiden müssten größer sein. Des­wegen wäre ein Neubau auch wesent­lich teurer gekommen, erst recht, weil der Platz am bis­he­rigen Standort gar nicht aus­ge­reicht hätte. Um den Preis zu drücken, haben die Feu­er­wehr­leute viele Stunden Eigen­ar­beit in das Haus gesteckt. Sie ent­kernten das alte Gebäude bis zum Roh­bau­zu­stand, haben unter anderem im alten Unter­richts­raum Est­rich und Sty­ropor ent­fernt. Auch an der Außenwand werden sie noch Erde abtragen, damit die Mauer gedämmt werden kann.

Bild: Archi­tektin Jea­nette Binder und Abtei­lungs­kom­man­dant Sandro Eßlinger schauen sich die Bau­fort­schritte im Feu­er­wehr­ma­gazin an. (Fotos: Ste­fanie Pfäffle)