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Architekturbüro für Rettungsleitstelle steht

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Redaktion HSt

Fünf Archi­tek­turbüros haben der Bewer­tungs­kom­mis­sion Entwürfe für die inte­grierte Ret­tungs­leit­stelle von Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienste präsen­tiert. Das Heil­bronner Archi­tek­turbüro Mattes, Seki­guchi und Partner ist ein­stimmig als Sieger her­vor­ge­gangen. „Kom­paktes Bau­vo­lumen, städte­bau­lich akzen­tu­ierte Erschließung, guter Raum­zu­schnitt, schlüssiges Ener­gie­kon­zept“ - mit dieser Bewer­tung konnte sich das Büro durch­setzen.

Kosten

Gesamt­kosten von 3,3 Mil­lionen Euro haben die Archi­tekten errechnet. Der städti­sche Anteil liegt vorläufig bei 670 000 Euro. Der größte Anteil mit 1,2 Mil­lionen Euro kommt vom Deut­schen Roten Kreuz, das Land bezahlt rund eine Mil­lion Euro, die rest­liche Summe über­nimmt der Land­kreis Heil­bronn. In seiner jüngsten Sit­zung zeigte sich der Gemein­derat zufrieden mit dem bis­he­rigen Pla­nungs­er­gebnis.

Die zeit­nahe Rea­li­sie­rung der „opti­malen Lösung“ werde nicht ein­fach sein, sagte Nor­bert Selz (CDU). Martin Haag (SPD) geht von einer Umset­zung 2010/2011 aus, er zollte der Pla­nung großes Lob. Dies gilt auch für Heiner Dörner (FWV), der, obwohl die Finan­zie­rung gesi­chert scheine, in „heu­tiger Zeit ein Fra­ge­zei­chen setzt“. Wolf Theil­a­cker (Grüne) signa­li­sierte Zustim­mung zu dem Vor­haben. Alfred Dagen­bach (Pro Heil­bronn) hofft auf bal­dige Umset­zung. OB Helmut Him­mels­bach drängte auf eine Kos­ten­be­gren­zung: „Eine Lösung mit drei Mil­lionen Euro muss erreichbar sein.“