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Abteilung Bad Rappenau zieht beeindruckende Bilanz

Bad Rappenauvon Ralf Schneider, Feuerwehr Bad Rappenau

Abtei­lungs­kom­man­dant Andreas Bödinger begrüßte seine Mann­schaft zur Abtei­lungs­ver­samm­lung im Bad Rap­pen­auer Feu­er­wehr­haus und infor­mierte in seinem Tätig­keits­be­richt über den aktu­ellen Per­so­nal­stand und die Beschaf­fungen im abge­lau­fenen Jahr. Die Abtei­lung Bad Rap­penau besteht momentan aus 2 weib­li­chen und 48 männli­chen aktiven Kame­raden, sowie 2 Kame­raden in der Jugend­feu­er­wehr. Die Alters­mann­schaft hat der­zeit einen Per­so­nal­stand von 25 Mann.

Das beein­dru­ckende Ein­satz­pensum spie­gelte sich im Bericht des stellv. Abtei­lungs­ko­man­danten Ralf Schneider wieder. So mussten die Flo­ri­ansjünger aus Bad Rap­penau im ver­gangen Jahr 105 mal ausrücken. Und das nicht nur um sprichwörtlich die Kohlen aus dem Feuer zu holen, wie die fol­gende Sta­tistik zeigt (s. Bild1).

Anschließend berich­tete Bödinger unter anderem über die Beschaf­fung von einem Not­strom­ag­gregat für die Ver­sor­gung des Maga­zins bei Strom­aus­fall. Des­wei­teren wurden zwei mobile Rauch­ver­schlüssen, zwei Com­puter, eine Korb­trage sowie zahl­rei­cher Dinge im Bereich der Persönli­chen Schutz­ausrüstung beschafft.

Das Ein­satz­spek­trum im ver­gan­genen Jahr erstreckte sich von Kleinbränden, wie Papier­con­tainer, über einen Großbrand in Bad Wimpfen bis zu tech­nisch aufwändigen Ret­tungs­einsätzen von ver­un­fallten LKW-Fah­rern. Der stell­ver­tre­tende Abtei­lungs­kom­man­dant Ralf Schneider berich­tete über einige der 105 Einsätze (27 Brand­einsätzen und 78 Einsätze im Bereich der Tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung) im Detail. Gleich sieben Mal beschäftigte die Abtei­lungs­wehr Schwäne; sie waren angeb­lich auf dem Eis fest­ge­froren, steckten angeb­lich in einem Was­ser­zu­lauf eines Sees fest oder mussten ein­ge­fangen werden, weil sie sich einen Flügel gebro­chen hatten und von einem Tier­arzt behan­delt werden mussten. Auch in anderen Gemeinden wurden die Wehrmänner tätig, wenn es galt mit Spe­zi­algerät Gefahr­stoffe zu besei­tigen, aber auch einige schwere LKW-Unfälle auf der Auto­bahn hatten die Frauen und Männer um Andreas Bödinger zu bewältigen; hierbei musste dann häufig auch die beim Unfall ver­lo­rene Ladung geborgen werden, wie in einem Fall Fässer mit Schweinedärmen oder gebrauchtes Frit­tier­fett, wel­ches den Ver­kehr auf der A6 für Stunden lahm legte. In 11 Fällen rückten die Flo­ri­ansjünger umsonst aus; Brand­mel­de­an­lagen hatten nicht wegen eines Feuers son­dern auf Grund eines tech­ni­schen Defektes Alarm geschlagen.

Anschließend berich­teten Rudolf Zim­mer­mann über die Tätig­keit des Aus­schusses und Thomas Zim­mer­mann über die finan­zi­elle Lage der Abtei­lung.

In den aktiven Dienst konnte Martin Gram­lich aus der eigenen Jugend über­nommen werden, für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Jochen Merkle und für die beein­dru­ckende aktive Dienst­zeit von 40 Jahren wurde Her­mann Zim­mer­mann geehrt. Daniel Graf wurde zum Ober­feu­er­wehr­mann und Andreas Bödinger von seinem Vater Wil­helm Bödinger - Kom­man­dant der Feu­er­wehr Bad Rap­penau - zum Ober­brand­meister befördert.

Bürger­meis­ter­stell­ver­treter Klaus Hocher dankte in seinen Grußworten für die geleis­tete Arbeit und Ord­nungs­amts­leiter Roland Deutsch­mann berich­tete über den Stand der Dinge bei der Beschaf­fung einer neuen Dreh­leiter DLAK 23/12, welche vor­aus­sicht­lich mi Frühjahr 2009 in Dienst gestellt werden kann. Andreas Bödinger schloss die Abtei­lungs­ver­samm­lung mit einem Aus­blick auf das kom­mende Jahr und mit dem drin­genden Hin­weis an die Ver­treter der Stadt, dass auch in den nächsten Jahren an der „Verjüngung" des Fuhr­parkes weiter gear­beitet werden muss, da schon einige der Ein­satz­fahr­zeuge weit über 20 Jahre alt sind.

FF Bad Rap­penau Abt. Bad Rap­pen­au­Ralf Schneider

Bild 2 (von links nach rechts): Bürger­meister-Stell­ver­treter Klaus Hocher, Kom­man­dant Wil­helm Bödinger, Jochen Merkle, Abtei­lungs­kom­man­dant Andreas Bödinger, Daniel Graf, Martin Gram­lich, stv. Abtei­lungs­kom­man­dant Ralf Schneider