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Ungewöhnliche Brandnachschau

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnGelöschter Brand (Nachschau) am

Zu einer äußerst ungewöhnli­chen Brand­nach­schau musste die Feu­er­wehr am Sonntag ausrücken. Eine junge Frau kehrte mor­gens gegen 10.18 Uhr in ihre Woh­nung in der Starn­berger Straße in Heil­bronn Fran­ken­bach zurück und stand einer stark verrußten Woh­nung gegenüber, die ihr Mann ver­suchte zu rei­nigen.

Darauf hin infor­mierte die Frau die Feu­er­wehr­leit­stelle über ein gelöschtes Feuer. Diese ent­sen­dete ein Fahr­zeug zur Brand­nach­schau.
Der Ein­satz­leiter staunte nicht schlecht, als er die verrußte Woh­nung betrat. In der Nacht fing ver­mut­lich das Fern­sehgerät an zu brennen und beauf­schlagte auch die in unmit­tel­barer Nähe ste­henden Möbel.

Nach Rückfragen stellte sich heraus, dass der Fern­seher am Abend auf Standby geschaltet wurde und die Person zu Bett ging. Als diese am Morgen auf­wachte, hätte sich die Woh­nung in diesem Zustand befunden. Von dem Brand hätte sie nichts bemerkt. Hin­weise auf Löschmaßnahmen waren nicht vor­handen. Was schließlich das Feuer zum Erlöschen brachte bleibt unklar. Sämtliche Vor­aus­set­zungen für einen aus­gie­bigen Woh­nungs­brand waren eigent­lich vor­handen.

Die eben­falls mit Ruß über­zo­gene Person wurde dem Ret­tungs­dienst überg­eben und in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Bei der abschließenden Kon­trolle der Räume mit einer Wärme­bild­ka­mera konnten keine erhöhten Tem­pe­ra­turen mehr fest­ge­stellt werden.

Feu­er­wehr Heil­bronn

Feuerwehr Heilbronn