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Lkw mit Gefahrgut aus dem Verkehr gezogen

Einsatz der Feuerwehr WeinsbergUndefinierter Geruch oder Gas am von PD Heilbronn

Gegen 08.30 Uhr wurden Beamte der Kon­troll­gruppe Schwer­last­ver­kehr des Auto­bahn­po­li­zei­re­viers Weins­berg auf einen Sat­telzug auf­merksam. Der Spe­di­tions-Lkw wurde auf der BAB 6 bei Bretz­feld einer Kon­trolle unter­zogen. Dabei stellten die Geset­zeshüter fest, dass der Last­wagen 10 Tonnen alko­hol­feuchtes Pektin geladen hatte. Durch die Kom­bi­na­tion mit Alkohol wird dieser feste Stoff, der in der Lebens­mittel- und Phar­ma­in­dus­trie Anwen­dung findet, als Gefahrgut ein­ge­stuft. Da starke Ausdünstungen vor­handen waren und eine Explo­si­ons­ge­fahr nicht aus­zu­schließen war, wurde der Gefahr­gutzug der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Weins­berg verständigt. Durchgeführte Mes­sungen ergaben, dass weder Explo­sions- noch Gesund­heits­ge­fahr bestand.
Da das Ladegut in gefahr­gut­recht­lich unzulässiger Ver­pa­ckung aus der Türkei trans­por­tiert wurde und der 39-jährige Last­wa­gen­fahrer keine Beförde­rungs­pa­piere vor­legen konnte, wurde dem Sat­telzug die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Bis zum Umpa­cken der Ladung und Ein­hal­tung der gefahr­gut­recht­li­chen Vor­schriften wurde das Fahr­zeug beim Auto­bahn­po­li­zei­re­vier Weins­berg abge­stellt. Der für die Ver­pa­ckung ver­ant­wort­liche Her­steller der Ladung sowie der Fahrer des Lkw müssen nun mit einer Anzeige rechnen.

PD Heil­bronn