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Brand eines Verteilerkastens glimpflich ausgegangen

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnZimmerbrand am

Gegen 17:21 Uhr mel­deten Bewohner eines Wohn- und Geschäfts­hauses in der Bis­marck­straße, dass Rauch im Bereich der Dach­traufe aus­treten würde.
Beim Ein­treffen an der Ein­satz­stelle konnte auf dem Lau­ben­gang der Dach­woh­nungen ein beißender Qualm wahr­ge­nommen werden.
Sämtliche Woh­nungen im unmit­tel­baren Bereich wurden kon­trol­liert. Eine der Woh­nungen war kom­plett ver­raucht. Auf dem Inventar und dem Fußboden hatte sich bereits eine gleichmäßige Rußschicht abge­legt. Per­sonen hielten sich zum Zeit­punkt keine in der Woh­nung auf. Trotz inten­siver Suche auch unter Ein­satz einer Wärme­bild­ka­mera konnte keine Ursache loka­li­siert werden.
Erst bei der Kon­trolle des dar­unter lie­genden Geschosses zeigte sich die Ursache für die Ver­rau­chung. Ein Strom­ver­tei­ler­kasten in der Her­ren­toi­lette eines Großraumbüros war kom­plett aus­ge­brannt. Die Außenwand zu den Büroräumen wies auf­grund der großen Hit­ze­ein­wir­kung bereits Risse auf. Zum Zeit­punkt des Brand­aus­bru­ches war die Toi­let­tentür glückli­cher­weise geschlossen, so dass das Feuer auf­grund von Sau­er­stoff­mangel erstickte. Ledig­lich klei­nere Ansamm­lungen von flüssigem Kunst­stoff brannten noch an der Wand und am Boden.
Nach dem Ablöschen der Brand­stellen wurden sämtliche Räume belüftet und die ver­schmorten Elek­tro­kabel frei­ge­legt.
Trotz des verhältnismäßig glimpf­li­chen Aus­ganges, muss bei dem Brand von einem Sach­schaden in Höhe von rund 50.000 Euro aus­ge­gangen werden.

Feu­er­wehr Heil­bronn