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Ausgedehnter Kellerbrand in Mehrfamilienwohnhaus

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnKellerbrand am von Feuerwehr Heilbronn

Dichter Rauch drang aus dem Kel­ler­ge­schoss eines 4-geschos­sigen Mehr­fa­mi­li­en­wohn­hauses als die Feu­er­wehr in der West­straße ein­traf. In dem vom Rauch eingehüllten Wohn­block standen Per­sonen auf Bal­konen und riefen um Hilfe.

Neben der sofort ein­ge­lei­teten Men­schen­ret­tung mit­tels Dreh­leiter wurde die Brandbekämpfung über zwei Trep­penräume ein­ge­leitet. Von ins­ge­samt neun geret­teten Per­sonen mussten zwei sta­tionär mit Ver­dacht auf Rauch­gas­in­ha­la­tion ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert werden.
In den Kel­lerräumen, welche durch Lat­ten­ver­schläge abge­trennt waren, fand das Feuer reich­lich Nah­rung und brei­tete sich rasch aus.
Zu den Lösch-, Ret­tungs- und Aufräumungs­ar­beiten hatte die Feu­er­wehr 84 Ein­satzkräfte ein­ge­setzt.
Durch die vier nahezu gleich­zei­tigen Einsätze war es not­wendig, dass alle Abtei­lungen der Feu­er­wehr Heil­bronn alar­miert wurden um unter anderem die ver­waiste Haupt­feu­er­wache zu besetzen.

Die Polizei hat die Brand­ur­sa­chen­er­mitt­lung auf­ge­nommen. Es besteht ein Ver­dacht, dass zündelnde Kinder den Brand ver­ur­sacht haben könnten.
Der Schaden beläuft sich auf ca. 150 000 Euro.

Der Ret­tungs­dienst war mit 1 LNA, 1 Not­arzt, 4 RTW sowie mit einer SEG mit 13 Per­sonen vor Ort.
Da ein Teil der Woh­nungen vorüber­ge­hend nicht mehr bewohnbar waren, sorgte die Stadt Heil­bronn für die Unter­brin­gung der Bewohner.