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Zu wenig Personal, keine Förderung

Bad Friedrichshallvon Ute Plückthun, HSt

Die Bad Fried­richs­haller Feu­er­wehr ist trotz ein­zelner ver­bes­se­rungswürdiger Punkte eine schlagkräftige Ein­heit. Das geht aus dem Feu­er­wehr­be­darfs­plan hervor, der vom Gemein­derat beschlossen wurde und als Grund­lage für die Inves­ti­ti­ons­pla­nung dienen soll. Anlass seiner Erstel­lung war die Absicht, das seit längerem geplante Wech­sel­la­der­system einzuführen und einen Rüstwagen anzu­schaffen. Der Hoff­nung auf Zuschüsse erteilte Kreis­brand­meister Uwe Vogel jedoch eine klare und damit für die Anschaf­fung endgültige Absage.

Bereits im Juli 2012 hatte Vogel nach einem Zuwen­dungs­an­trag der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall an das Land­ratsamt mit­ge­teilt, dass eine Förde­rung der­zeit wegen einer feh­lenden Kon­zep­tion nicht möglich sei.

Auf 103 Seiten liegt die Feu­er­wehr­kon­zep­tion inzwi­schen vor, die der frühere Kom­man­dant und Bau­amts­chef Kurt Semen unter Mit­hilfe seines Nach­fol­gers Marcel Vogt erstellt hat. Über die erneute Ableh­nung der Fördermöglich­keiten ist Marcel Vogt "eigent­lich nicht" enttäuscht, obwohl die Stadt "viele Jahre auf das Wech­sel­la­der­system gesetzt hat". Anschaf­fungen von Großfahr­zeugen habe man aller­dings auf Jahre ver­schoben. Sie müssten nun zeitnah nach­ge­holt werden, um den Fuhr­park auf den tech­nisch neu­esten Stand zu bringen und die Vor­hal­tung von Löschwasser in allen Stadt­teilen zu gewährleisten.

Bild: Themen wie Defi­bri­lator oder Erste Hilfe gehören für die Bad Fried­richs­haller Feu­er­wehr­frauen und -männer zum Fort­bil­dungs­pro­gramm. Foto: Ute Plückthun