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Wenn der Berg ruft

Gemmingenvon Jean-Battiste Ambros, Feuerwehr Gemmingen

Bereits zum wie­der­holten Male nahmen vier Kame­raden der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Gem­mingen, Abt. Steb­bach am Ski­schanzen-Lauf in Titisee-Neu­stadt am 20.07.2019 teil, am so genannten „Red Bull 400“. Während Ski­springer die Hoch­first­schanze im Winter zur Abfahrt nutzen, laufen Ath­leten bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen die Schanze in ent­ge­gen­ge­setzter Rich­tung nach oben. Mit von der Partie waren in diesem Jahr aus Steb­bach Sascha Geiger, Stefan Weigel, Cateno Domia und Jean-Bat­tiste Ambros.

142 Meter ragt die Hoch­first­schanze in die Höhe mit einer Stei­gung von 35 Grad am steilsten Punkt und einer gesamten Länge von 400 Metern zwi­schen Start und dem Ziel oben am Schan­zen­tisch. Dass dieser Anblick schon von der Auto­bahn­ab­fahrt zu erkennen war, ist selbst­re­dend. In Start­gruppe 5 ging es dann für alle vier den Berg aufwärts, stel­len­weise kam man nur noch krie­chend voran. Dabei konnten sich die Kame­raden aus Steb­bach sehens­wert gegen die Kon­kur­renz von 808 Teil­neh­mern behaupten:Jean-Bat­tiste Ambros (06:26 min) belegte Platz 276, gefolgt von Stefan Weigel (07:53 min) auf Platz 562 und Sascha Geiger (08:51 min) auf Platz 671. Cateno Domina (10:17 min), plat­ziert auf 748, kom­plet­tierte die Mann­schaft. Oben ange­kommen war allein der Aus­blick über den Schwarz­wald Beloh­nung genug.

Doch war der Tag für die Kame­raden aus Steb­bach noch nicht zu Ende, denn bei der nach­fol­genden Feu­er­wehr-Staffel hatte das Quar­tett sich eben­falls ange­meldet. Hierfür wurde die 400m lange Lauf­strecke in vier Abschnitte unter­teilt, wovon jeder Kamerad einen bewältigen musste. Jedoch kommt es hierbei auf die rich­tige Stra­tegie an, denn die ein­zelnen Abschnitte sind unter­schied­lich anspruchs­voll. Zusätzlich musste noch ein Staf­fel­stab überg­eben werden. Mit Bra­vour meis­terten die Steb­bach den Vor­lauf und qua­li­fi­zierten sich, wie schon im Vor­jahr für das anste­hende Finale. Dort machten sich schließlich die schwin­denden Kräfte bemerkbar, den­noch wurde der 16. Rang von zwanzig Teil­neh­mern mit einer Zeit von 04:40 min erreicht. Ein beson­derer Dank ergeht dabei noch an Cateno Domina, der kurz­fristig für einen aus­ge­fal­lenen Kame­raden ein­ge­sprungen war und somit die Staf­fel­teil­nahme über­haupt erst ermöglichte.Denn schließlich wird das Sport­team der Feu­er­wehr Gem­mingen auch nächstes Jahr wieder bereit sein wenn der Berg ruft.