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Traktorunfall im Aspenwald entfacht Feuer

Neuenstadt a.K.von Markus Schuster, Feuerwehr Neuenstadt a.K.

Die hohen Tem­pe­ra­turen, welche im Moment vor­herr­schen, stei­gern die Wald­brand­ge­fahr. Um für diese Gefahr gerüstet zu sein wurde am Wochen­ende im Aspen­wald in Stein eine Wald­brandübung durchgeführt. Unterstützt wurde die Feu­er­wehr Neu­en­stadt hier von benach­barten Feu­er­wehren wie auch vom Deut­schen Roten Kreuz.

Als Aus­gangs­lage ver­un­fallt im Aspen­wald ein Traktor bei der Holz­ab­fuhr und eine Person kommt unter die „Räder“ein. Eine wei­tere Person wird durch umher­flie­gendes Holz eben­falls schwer ver­letzt. Zu allem Unglück läuft nun aus der Motorsäge Kraft­stoff aus wel­cher sich am Aus­puff entzündet und einen Wald­brand auslöst. Nach Ent­de­ckung des Feuers werden sofort die Abtei­lungen Stein/Kochertürn und Neu­en­stadt mit dem jewei­ligen Löschzug alar­miert sowie die DRK Verbände aus Stein und Neu­en­stadt. Direkt nach der ersten Erkun­dung löst Ein­satz­leiter Hartmut Schaf­froth Voll­alarm für Neu­en­stadt aus und alar­miert zur Unterstützung die Abtei­lung Cle­ver­sulz­bach , die Feu­er­wehr Neckar­sulm mit dem Abrollbehälter Wasser und die Tanklöschfahr­zeuge aus Neu­denau, Möckmühl und Neckar­sulm. Die Ein­satz­lei­tung wird auf dem Ein­satz­leit­wagen des Land­kreises etwas außerhalb der Ein­satz­stelle ein­ge­richtet und ein Führungs­stab mit Führungskräften aus Feu­er­wehr, Forst­ver­wal­tung und Stadt­ver­wal­tung gebildet… Die erst­ein­tref­fenden Kräfte aus den Abtei­lungen Stein/Kochertürn und Neu­en­stadt über­nehmen die Men­schen­ret­tung und befreien die ver­un­fallten Wald­ar­beiter mit Hydrau­lik­zy­lin­dern aus ihrer Zwangs­lage. Diesen Abschnitt über­nimmt der stv. Kom­man­dant Andreas Küstner Die DRK Verbände aus Neu­en­stadt, Stein und zusätzlich aus Abstatt nehmen sich nun den Ver­unglückten an, ver­sorgen diese und bereiten sie auf den Abtrans­port vor. Zeit­gleich werden die ersten Löschmaßnahmen im Waldstück ein­ge­leitet, hierbei ist darauf zu achten das die Was­ser­ab­gabe kon­trol­liert erfolgt. Um das not­wen­dige Löschwasser bereit­zu­stellen wird nun ein Pen­del­ver­kehr vom Feu­er­wehr­haus in Stein zur Ein­satz­stelle auf­ge­baut und so kann eine Was­ser­ab­gabe von über 500 Litern pro Minute rea­li­siert werden. Mit diesen Maßnahmen kann die Lage langsam unter Kon­trolle gebracht werden und nach ca. 1,5 Stunden können die Lösch- und Ret­tungsmaßnahmen erfolg­reich beendet werden.
In seiner Übungs­an­sprache dankte Kom­man­dant Schaf­froth allen teil­neh­menden Wehren samt den Feu­er­wehr­ka­me­raden. Die Übung ver­lief aus seiner Sicht erfolg­reich und das Zusam­men­spiel der Feu­er­wehren und des Ret­tungs­dienstes lief gut. Abschließend wurde zu einem Vesper ins Feu­er­wehr­haus in Stein geladen. Für die Abtei­lung Neu­en­stadt konnte dieses Vesper jedoch erst etwas später beginnen da diese direkt nach Übungs­ende zu einer Brand­mel­de­an­lage gerufen wurde was sich jedoch als -Gott­sei­dank- „blinder Alarm“ her­aus­stellte.

Markus Schuster
-Pres­se­spre­cher-