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Steffen Ebert ist neuer Kommandant der Gesamtwehr

Gemmingenvon Tanja Ochs, HSt

Es war eine knappe Ent­schei­dung: 31 von 58 Stimm­be­rech­tigten wählten Steffen Ebert bei der Haupt­ver­samm­lung der Gem­minger Feu­er­wehr zum neuen Gesamt­kom­man­dant.

Der 27-Jährige wird heute Abend offi­ziell ins Amt ein­ge­setzt. Kom­man­dant Karl-Richard Sorg gibt die Lei­tung der Gem­minger Mann­schaft nach 15 Jahren ab, zehn Jahre hat er die Gesamt­wehr geführt. Der Feu­er­wehr bleibt er erhalten: "Er weist mich ein", betont Ebert. Er werde als Nach­folger nicht alles über den Haufen werden.

Steffen Ebert kam mit neun Jahren zur Jugend­ab­tei­lung. Sehr schnell sei ihm klar geworden, dass die Feu­er­wehr genau das Rich­tige ist. Auch sein Vater gehört zu den Aktiven. Kurse zum Trupp-, Gruppen- und Zugführer hat der Gem­minger in den ver­gan­genen Jahren absol­viert. Der Lehr­gang für den "Leiter einer Feu­er­wehr" steht noch aus.

Ange­treten war er gegen den Kom­man­danten der Steb­ba­cher Abtei­lung Michael Bayer. Beide Bewerber mussten sich mit einer Rede vor den Wahl­be­rech­tigten präsen­tieren. Steffen Ebert betonte darin, wie wichtig für ihn Jugend­ar­beit und Kame­rad­schafts­pflege sind. Der frisch geba­ckene Kom­man­dant will in den kom­menden Jahren, spätes­tens mit dem geplanten Bau des neuen Gerätehauses, die beiden Abtei­lungen zusam­menführen.

Die Mann­schaft stehe hinter ihm, ist der Kom­man­dant sicher. Kame­raden hatten ihn auf­ge­for­dert, sich zu bewerben: "Und ich wollte Ver­ant­wor­tung über­nehmen", sagt Ebert. Gerne auch für mehr als nur die kom­mende fünfjährige Wahl­pe­riode. Seine Stärke sei die Hilfs­be­reit­schaft, "die drängt", sagt er. "Ich wollte schon immer helfen."

Bild: Der 27-jährige Steffen Ebert ist der neue Kom­man­dant der Feu­er­wehr­ab­tei­lungen von Gem­mingen und Steb­bach. Foto: Tanja Ochs