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Schutzbecken bewähren sich

Eppingenvon Peter Boxheimer, HSt

Rückhal­te­be­cken an den Bachläufen ober­halb von Eppingen liefen rand­voll. 40.000 Kubik­meter Wasser wurden in Rohr­bach zurückge­halten, 150.000 bei der Raußmühle. Wei­tere 80.000 Kubik­meter gaben die beiden Becken bei Adels­hofen erst mit Verzögerung an den Hils­bach ab. Was ohne die Schutz­bauten pas­siert wäre, ist ange­sichts dieser Zahlen unschwer nach­zu­voll­ziehen. "Das Hoch­wasser, das Eppingen jetzt erlebt hätte, wäre schon dra­ma­tisch gewesen", ver­deut­licht Gerold Werner.

Keller über­flutet So blieb es am Samstag bei elf Feu­er­wehr­einsätzen in der Kern­stadt. Vier über­flu­tete Keller pumpten die Hilfskräfte leer. Mit Sandsäcken schirmten sie das Roll­schuh­heim vor der aus dem Wald kom­menden Schlammbrühe ab. "Wir haben auch ver­stopfte Kanäle frei­ge­macht, damit das Wasser wieder abfließen konnte", erläutert der stell­ver­tre­tende Chef der Stützpunkt­wehr, Frank Pitz. Die Abtei­lung Elsenz griff den Eppin­gern an der B293 unter die Arme.

In Mühlbach war die Kreis­straßé nach Sulz­feld über­schwemmt. Das Wasser bahnte sich seinen Weg durch die Halle der Firma Fass-Frisch. "Das ist so schlag­artig gekommen, dass die Abflussgräben das nicht mehr geschafft haben", schil­dert der Abtei­lungs­kom­man­dant der Mühlba­cher Feu­er­wehr, Bernd Rei­mold. Zwei Ein­satz­stellen gab es in Rohr­bach.

Offener Punkt Kann der Hoch­was­ser­schutz in Eppingen noch ver­bes­sert werden? "Wir haben einen offenen Punkt", räumt Ver­bands­geschäftsführer Werner ein und meint damit den Hell­bach Rich­tung Otti­li­en­berg. Ein wei­teres Rückhal­te­be­cken an diesem starken Sei­ten­zu­fluss der Elsenz steht noch auf der Auf­ga­ben­liste.

Bild: Bis über beide Knie standen die Feu­er­wehrmänner in Mühlbach im Wasser. (Foto. HSt)