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Rauchwarnmelder rettet Bürgermeister das Leben

Nordheimvon Marcel Karger, Feuerwehr Nordheim

Piep - Piep - Piep. Auf Kom­mando von Enter­tainer Jo Brösele dringt Rauch aus einem Rat­haus­fenster und man hört einen Rauch­warn­melder. Kurz darauf ruft Bürger­meister Volker Schiek um Hilfe. Mit dieser einen Info­stand der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Nord­heim über Rauch­warn­melder beglei­tenden Live-Vorführung der Jugend­feu­er­wehr während eines son­nigen Blu­men­sommer-Sonn­tags wird der Nutzen des kleinen Lebens­ret­ters vor zahl­rei­chen Besu­chern demons­triert. Nach ein­treffen mit dem alten LF 8 beschließt die Jugend dem Bürger­meister über eine Steck­leiter unter Atem­schutz eine Flucht­haube zu bringen um ihn dann gefahrlos über das Trep­pen­haus aus dem Rat­haus zu begleiten. Mit einem Kleinlöschgerät wird schließlich der ver­meint­liche durch eine Nebel­ma­schine dar­ge­stellte Brand gelöscht.

Gleich nebenan geben drei Kame­raden aus der Ein­satz­ab­tei­lung den Besu­chern Infos über Rauch­warn­melder. Von „die gehen doch immer feh­ler­haft los“ über „super Sache, hat mir selbst schon das Leben gerettet“ ging man mit den Inter­es­sierten und Skep­ti­kern ins Gespräch und demons­trierte bei­spiel­haft an einem Qualitäts-Rauch­warn­melder mit 10-Jahres-Bat­terie, das öftere Bat­te­rie­alarme oder sogar Fehl­auslösungen mit einer gering höheren Inves­ti­tion im Gegen­satz zu sehr günstig ein­ge­kauften Mel­dern der Ver­gan­gen­heit angehören können. In den Gesprächen wurde auch deut­lich, das die ver­gan­gene Woche beschlos­sene Rauch­warn­mel­der­pflicht die Bürge­rinnen und Bürger nun zum Infor­mieren und Han­deln auf­for­dert. „Das wurde doch nun beschlossen, jetzt muss ich mich darüber Infor­mieren“ wurde mehr­mals ver­nommen.

Nach der Schauübung ließ die Jugend­feu­er­wehr die Besu­cher noch an einem von der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Lauffen aus­ge­lie­henen Fire­trainer mit Übungs­feuerlöschern selbst ein Feuer löschen. Gerade von Kin­dern wurde dies ange­nommen. Wer weiss ob einer der kleinen dank sol­cher Aktionen in der Öffent­lich­keit mal bei der Jugend­feu­er­wehr landet?