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Neues Feuerwehrfahrzeug für 390.000 Euro

Neckarwestheimvon Uwe Mundt, HSt

Zuerst die Hil­fe­leis­tung in Notfällen, dann das Löschen von Feuer: Inner­halb der ver­gan­genen rund 30 Jahre haben sich die Ein­satz­ge­biete der Frauen und Männer im blauen Tuch geändert. Des­halb waren die Mit­glieder der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neckar­west­heim am Sonntag auch sehr froh, ihr neues Hil­fe­leis­tungs-Löschgrup­pen­fahr­zeug über­nehmen zu dürfen. Fach­mann und Ehren­kom­man­dant Walter Wien erkannte nach erster Inspek­tion: "Opti­males Fahr­zeug".

Im acht Wehr­leute fas­senden Mann­schafts­raum sind gleich fünf Atem­schutzgeräte unter­ge­bracht, die die Ein­satzkräfte schon bei der Anfahrt anlegen können, um dann gleich ein­satz­be­reit in den Erst­an­griff zu gehen.

Das Fahr­zeug führt einen eigenen Licht­masten für nächt­liche Einsätze bei sich, verfügt über Hebe­kissen und Motorsäge, führt im Tank 2000 Liter Wasser mit. Die Pumpe mit auto­ma­ti­scher Druck­re­ge­lung kann 3500 Liter Wasser pro Minute fördern bei einem Druck von zehn Bar. Zum Aufspüren von Glut­nes­tern haben die Wehr­leute eine Wärme­bild-Kamera an Bord. "Wir haben jetzt neue und bes­sere Möglich­keiten zur Hil­fe­leis­tung", fasste Kom­man­dant Martin Gross zusammen.

Die Gemeinde hat sich das neue Gefährt rund 390 000 Euro kosten lassen. Dazu wurde ein Zuschuss von 90 000 Euro bewil­ligt, der aller­dings erst 2015/16 aus­ge­zahlt wird. Die moderne Aus­stat­tung begründete Bürger­meister Mario Dürr damit, dass heute tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung immer mehr an Bedeu­tung gewinne. Auch der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Heiner Schiefer meinte, die Neu­be­schaf­fung sei nötig gewesen, um Anschluss an den Stand der Technik zu halten.

Bild: Inter­es­siert schauten sich vor allem die jüngeren Neckar­west­heimer in dem neuen Fahr­zeug um. Foto: Uwe Mundt