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Modul A - Grundlehrgang der Motorsägenarbeit

Motorsägen sind nicht nur in der Forst­wirt­schaft, son­dern auch im Sinne der Gefah­ren­ab­wehr bei den Feu­er­wehren oder dem Tech­ni­schen Hilfs­werk ein unerlässli­ches Werk­zeug. Die Wald­ar­beit, ins­be­son­dere die Arbeit mit der Motorsäge zählt zu gefährli­cher Arbeit und bringt ein über­durch­schnitt­li­ches Unfall­ri­siko mit sich. Nach §22 JArbSchG ist das Arbeiten mit einer Motorsäge sogar erst ab dem 18 Lebens­jahr erlaubt.

So ist die fach­liche und persönliche Eig­nung neben der Persönli­chen Schutz­ausrüstung die Grund­lage für ein sicheres und unfall­freies Arbeiten mit der Motorsäge.

Nach der Aus­bil­dung zum Trupp­mann Teil 1 & 2 Aus­bil­dungs­ein­heit „Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung, Arbeiten mit der Motorsäge“ schickt die Feu­er­wehr Bad Rap­penau regelmäßig geeig­netes Per­sonal zum Lehr­gang nach DGUV-Infor­ma­tion 214-05 „Aus­bil­dung für Arbeiten mit der Motorsäge und für die Durchführung von Baum­ar­beiten“ in den Forst.

Acht Angehörige der Feu­er­wehr Bad Rap­penau durften sich beim Forst­li­chen Hauptstützpunkt in Schwarzach (Forst BW) vom 17.10 – 18.10.2019 zum Thema Grund­lagen der Motorsägen­ar­beit schulen lassen.

Mit dem Lehr­gangs­schwer­punkt „Arbeits­schutz und Unfall­verhütung, Vor­schriften der Unfall­ver­si­che­rungsträger“ wurde unter anderem am ersten Tag begonnen. Die zahl­rei­chen Pra­xis­bei­spiele führten bei dem einen oder anderen Teil­nehmer dazu, über die ein­ge­setzte persönliche Schutz­ausrüstung und dem Umgang mit der Motorsäge auch neben der Feu­er­wehr nach­zu­denken.

Die Grund­lagen für die rich­tige Hand­ha­bung, War­tung und Pflege der Motorsäge konnten in einer Übungs­ein­heit in der Werk­statt unter dem Motto „lear­ning by doing„ über­mit­telt werden.

Am zweiten Tag ging es nach der theo­re­ti­schen Prüfung dann in den Wald.

Der Arbeits­ein­satz unter Pra­xis­be­din­gungen mit ein­fa­chen Schnittübungen am lie­genden Holz bis zur Auf­ar­bei­tung von Brenn­holz musste von jedem Lehr­gangs­teil­nehmer durchgeführt werden. Dabei kam die Ein­hal­tung von zahl­rei­chen Sicher­heits­vor­schriften nicht zu kurz.

Fällung von Schwach­holz bis 20cm Brusthöhen­durch­messer, sowie das Arbeiten mit Holz­ern­te­werk­zeug konnte dann als prak­ti­scher Prüfungs­teil ange­sehen werden.

Die Feu­er­wehr Bad Rap­penau möchte sich bei den Mit­ar­bei­tern des Forst­li­chen Hauptstützpunktes in Schwarzach recht herz­lich für den lehr­rei­chen Lehr­gang bedanken.

Die Teil­nehmer waren sich einig: „Die Erfah­rung kommt mit der Arbeit im Wald!“

Im Jahr 2019 besu­chen in drei Lehrgängen ins­ge­samt 24 Kame­raden das Modul A. Sechs Kame­raden besu­chen eben­falls am Forst­li­chen Hauptstützpunkt in Schwarzach das Trai­ning „Holz in Span­nung“.