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Kein Lotto beim Brandschutz

Heilbronnvon Helmut Buchholz, HSt

Heil­bronns Feu­er­wehr­kom­man­dant ver­tei­digt die strenge Aus­le­gung der Brand­schutz­vor­schriften an Gebäuden. Zuletzt war in Heil­bronn Kritik laut geworden, nachdem unter anderem das Schloss in Kirch­hausen nach einer Brand­verhütungs­schau fast geschlossen werden musste.

Wild­wuchs bei Gebäude­nut­zung

Jetzt wird das Wahr­zei­chen des Ortes umge­baut und feu­er­schutz­tech­nisch aufgerüstet. Sie können jetzt natürlich sagen, wir hatten 400 Jahre keinen Brand im Schloss, sagt Kom­man­dant Jochim. Aber dann können wir auch anfangen, Lotto zu spielen. Der Feu­er­wehr­chef spricht all­ge­mein bei der Nut­zung von Gebäuden in der Stadt von einem Wild­wuchs. Er erin­nert an den schweren Brand vor zwei Monaten in der Turn­halle der Fritz-Ulrich-Schule in Heil­bronn-Böckingen, die jetzt abge­rissen werden muss.

Wir hatten auch viele Jahre in Schulen keinen Brand. Heil­bronn halte sich an die gesetz­li­chen Vor­schriften, während andere Kom­munen keine Brand­verhütungs­schauen machen. Jochim: Die gehen das hohe Risiko ein, dass ein Brand­fall tra­gi­sche Kon­se­quenzen nach sich zieht.