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Hydraulisches Gerät für extreme Notfälle

Massenbachhausenvon Gabi Muth, HSt

Feu­er­wehr­klei­dung, Funk­stand, Löschfahr­zeug: Beim Fest der Mas­sen­bach­hau­sener Flo­ri­ansjünger nahmen die Gäste die Ausrüstung der Wehr genau unter die Lupe. Doch auch die Gesel­lig­keit kam nicht zu kurz. Und so hatten die Wehrmänner um Kom­man­dant Mat­thias Schüssler schon bei der Party am Sams­tag­abend ein volles Haus. Als DJ hatte sich ein wei­teres Mal Feu­er­wehr­ka­merad Markus Giang­reco bewährt. Was er auf­legte, gefiel den Gästen, denn die letzten gingen erst in den frühen Mor­gen­stunden nach Hause.

Weißwurstfrühstück Viel Schlaf war anschließend für die Hel­fe­rinnen und Helfer um den Kom­man­danten nicht drin, denn zum Weißwurstfrühstück am Sonn­tag­vor­mittag reisten zahl­reiche Flo­ri­ansjünger befreun­deter Wehren an. „Wir hatten Kame­raden aus dem Kraichgau, dem Leintal und dem Zabergäu zu Gast“, freut sich Schüssler. Und auch die Bevölke­rung ließ sich nicht zweimal bitten. Bei vielen Leuten blieb die Küche kalt, und sie kehrten bei der Feu­er­wehr ein.

Blick­fang war an diesem Tag natürlich auch die Ausrüstung der 33 Aktiven, der 15 Feu­er­wehrmänner aus der Alters­ab­tei­lung und der zehnköpfigen Jugend­feu­er­wehr. Genau schauten sich die Gäste das Magazin an – ange­fangen vom Funk­raum bis hin zu Jacken, Stie­feln und den neuen Helmen, die in der Garage für jeden Flo­ri­ansjünger parat hängen.

Stolz Das im März 2010 neu erwor­bene Löschfahr­zeug, ein HLF 20, ist der ganze Stolz der Mas­sen­bach­hau­sener Wehr, und viele Besu­cher des Feu­er­wehr­festes nutzten die Gele­gen­heit, sich den Ein­satz­wagen und seine Aus­stat­tung genau erklären zu lassen. „Wir sind froh, dass wir das Fahr­zeug haben, denn wir hatten schon einige Einsätze damit“, sagt Kom­man­dant Schüssler. Es ist nicht nur mit reich­lich Schlauch­ma­te­rial, son­dern auch mit einer hydrau­li­schen Schere, einem Spreizer und einem 2400 Liter fas­senden Was­ser­tank aus­ge­stattet. Vor allem letz­terer sei wichtig, so der Feu­er­wehr-Chef. Denn: „Es ist nicht immer ein Hydrant in der Nähe.“ Sprung­retter, Atem­schutz­fla­schen oder ein Mast mit Strah­lern, die den Ein­satzort ordent­lich aus­leuchten, sind wei­tere wich­tige Aus­stat­tungs­ge­genstände des HLF 20.

In Betrieb Doch auch die alten Fahr­zeuge sind noch in Betrieb. Beim Ein­satz ist Mat­thias Schüssler froh, auf das 32 Jahre alte Löschfahr­zeug sowie auf den Mann­schafts­trans­port­wagen zurückgreifen zu können. Damit kann ein ganzer Zug, 22 Flo­ri­ansjünger, an den Ein­satzort trans­por­tiert werden.

Damit jeder im Ernst­fall genau weiß, wo er hin­greifen muss, sind regelmäßige Übungen sowie Son­der­trai­nings­ein­heiten not­wendig. Dabei werden die Wehrmänner mit der Ausrüstung ver­traut gemacht und außerdem auf Situa­tionen vor­be­reitet, auf die sie an ihrem Ein­satzort treffen können.

Bild: Der kleine Niklas ist ein Feu­er­wehrfan. Mat­thias Schüssler zeigt ihm und Mama Claudia Riedel das Fahr­zeug. (Foto: Muth)