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Herausforderung für Mensch und Fahrzeug

Bad Friedrichshallvon Marco Semen Feuerwehr Bad Friedrichshall

Feu­er­wehr­old­ti­mer­ralley in Köngen - 150 Jahre FFW Köngen

Am 28.09.2013 star­tete ich mit unserer DL25 auf Mer­cedes Benz 311 bei einer aus­ge­schrie­benen Old­ti­mer­ralley für Feu­er­wehr­old­timer in Köngen, in der Nähe von Ess­lingen. Ein­ge­laden und auf­merksam gemacht durch einen guten Bekannten, der im Orga­ni­sa­ti­ons­team mit­wirkte, gab ich kurz­fristig noch eine Anmel­dung ab.

Hierbei ging es nicht um Schnel­lig­keit mit dem Auto. Gefragt war Wissen, Geschick­lich­keit, Auf­merk­sam­keit und spie­le­ri­sches Geschick. Jedes Team erhielt ein gut gestricktes Bord­buch. Dies ent­hielt die Weg­strecke, Angaben über die Treff­punkte, Fragen und Auf­gaben. Gestartet wurde in kurzen Abständen, Fahrtlänge ca. 60km, Dauer ca. 6-7 Stunden.

Auf­gaben waren:

  1. Nach kurzer Ansicht eines Bildes die gese­henen Feu­er­wehr­ar­ma­turen inner­halb vor­ge­ge­bener Zeit möglichst exakt zusam­men­setzen. Frage zum Bil­dungs­garten.

  2. Mit einem Gum­mi­stiefel einen B-Schlauch mit soviel Wasser befüllen, damit diese Menge nach Ent­leeren der Schlauch­lei­tung einen Eimer am anderen Ende zum Über­laufen gebracht wird. Zeit läuft.

  3. Frei­licht­mu­seum Beuren. Mit altem Gerät musste Kraut geho­belt werden. Dann möglichst genau 1000gramm in eine Tüte füllen und zur Waage bringen. Mit 963gr fast gut. Des­wei­teren mit ver­bun­denen Augen einen alten Traktor durch einen Par­cour steuern und diesen rückwärts ein­parken. Nicht ganz blind, son­dern auf Anwei­sung des Team­kol­legen. Mit Best­zeit bewältigt. Aus­stel­lung der Fahr­zeuge, Auf­ent­halt und Ver­pfle­gung.

  4. Geschick­lich­keits­fahren mit Abschätzen der Durch­fahrts­breite und rückwärts mit möglichst geringem Abstand ein­parken. Ein kleiner Patzer kos­teten 500 Minus­punkte.

  5. Golfen. Mit Golf­schläger den Ball inner­halb gekenn­zeich­neter Fläche möglichst in die Mitte spielen.

  6. Gym­na­sium/Tech­ni­sche Schule. Suchen, Auf­finden und Fragen beant­worten.

  7. Fragen zu Beson­der­heiten auf der Ral­ly­e­strecke.

Alles Team­ar­beit. Aber alleine konnte ich dies nur mit Unterstützung meiner zwei Kame­raden aus Bern­hausen bewältigen. Wir bil­deten nach Rücksprache mit dem Orga­ni­sator kur­zer­hand ein Dop­pel­team mit zwei Fahr­zeugen. Wir ver­standen uns prächtig und kamen so auch gemeinsam ans Ziel. Nach kurzer Stärkung und einem Plau­derstündchen unter den Teil­neh­mern am Fest­platz kamen wir zur Sie­ger­eh­rung. Trotz dem Rückstand noch Platz 11. Jedes Team erhielt ein Dan­keschön und die obli­ga­to­ri­sche Erin­ne­rungs­pla­kette.

Ein Schönwet­tertag, eine gelun­gene Ver­an­stal­tung, viel Spaß und Spiel unter Old­ti­mer­freunden. So sind wir halt. zNach einem Inter­es­sen­gespräch mit Bekannten machte ich mich gegen 20uhr auf die Heim­fahrt. Unter­wegs traf ich noch einen Unter­nehmer aus Münster mit einem Old­timer-LKW, DB L3500 mit Anhänger, wir hatten auf einem Park­platz eine kurze Unter­hal­tung. Danach gings noch zum Kame­rad­schafts­abend. Das war wohl die letzte Aus­fahrt für dieses Jahr. Auf ein Neues in 2014.

Marco Semen
FFW Bad Fried­richs­hall