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Fortbildung zum Thema "Seniorenheim"

Neudenauvon Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Sehr wich­tige und inter­es­sante Infor­ma­tionen erhielten die Mit­glieder der Ein­satz­ab­tei­lung Neu­denau bei einem Fort­bil­dungs­abend, bei dem Frau Nie­s­troj, die Lei­terin des Neu­de­nauer Senio­ren­heims Haus am Lin­den­platz refe­rierte.

Anlass war eine Rückbe­sin­nung auf die Großübung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neu­denau im Juli 2012.

In einem Senio­ren­heim befinden sich zu jedem Zeit­punkt Bewohner, die bei einem Vor­fall das Gebäude ohne fremde Hilfe nicht ver­lassen können, da sie zum Bei­spiel an das Kran­ken­bett oder an einen Roll­stuhl gebunden sind. Aber auch an Demenz lei­dende Bewohner erfor­dern größte Rücksicht durch die Ein­satzkräfte. Dies erläuterte Frau Nie­s­troj an Bei­spielen und konnte auch Übungs­sze­na­rien zur Hilfe nehmen. Ein kon­kreter Vor­schlag war zum Bei­spiel, geh­be­hin­derte Per­sonen ein­fach auf einen nor­malen Stuhl zu setzen und damit in Sicher­heit zu tragen, anstatt die Person abzustützen und beim eigenen Gehen zu unterstützen. Auch ein Rol­lator kann genutzt werden: ein­fach die Person auf dessen Ablage setzen und so hin­aus­schieben.

Auf­grund der Erfah­rungen der Übung konnten Neue­rungen im Heim mit­ge­teilt werden. Ab sofort stehen der Heim­lei­tung eine gelbe Warn­weste zur Verfügung, allen Mit­ar­beiter oran­gene. So können diese schnell erkannt und zu Situa­tionen vor Ort befragt werden. Außerdem steht dem Pfle­ge­per­sonal Kreide zur Verfügung, damit diese bei ihrer ersten Erkun­dung in einem Ein­satz­fall Woh­nungs- und Zim­mertüren ent­spre­chend kenn­zeichnen können. Auch die soge­nannten Ber­gungs­de­cken sind in jedem Pfle­ge­bett im Ein­satz. Eine lie­gende Person kann so schnell aus dem Bett gerettet werden und mit dieser schnell in Sicher­heit gezogen werden.

Das Thema Per­so­nen­suche wurde an dem Abend ebenso bespro­chen, hierzu haben die Ver­ant­wort­li­chen der Ein­satz­ab­tei­lung einen Ein­satz­plan aus­ge­ar­beitet und der Heim­lei­tung und den Feu­er­wehr­mit­glie­dern vor­ge­stellt.

Vielen Dank an dieser Stelle noch­mals Frau Ste­fanie Nie­s­troj für die her­vor­ra­gende Zusam­men­ar­beit.

gez. Uwe Amann, Pres­se­spre­cher