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Feuerwehr probt den Ernstfall im Seniorenheim

Bei einer Feu­er­wehrübung in Neu­denau zeigten die örtli­chen Flo­ri­ansjünger ihr Können.

Die Auf­gabe gestal­tete sich als aus­ge­spro­chen schwierig. Schließlich han­delte es sich bei dem Ein­satzort um das Haus der Evan­ge­li­schen Heim­stif­tung Am Lin­den­platz, ein Senio­ren­wohn­heim mit Pfle­ge­ab­tei­lung.

In einem Pfle­ge­zimmer des Heims, so die ange­nom­mene Situa­tion, löste der Rauch­melder Alarm aus. Starker Rauch wurde im Unter­ge­schoss fest­ge­stellt, was Ein­satz­leiter Sven Rein­hardt und Grup­penführer Uwe Amann ver­an­lassten, Atem­schutzträger zum Ein­satzort zu beor­dern. In dem völlig ver­dun­kelten und ver­rauchten Raum war keine Sicht möglich. Dank der neuen Wärme­bild­ka­mera gelang es zwei Feu­er­wehr­leuten, eine Frau in ihrem Bett zu finden, und sie begannen sofort mit ihrer Ret­tung. Das Pro­blem dabei: Die Pati­entin war zum Zeit­punkt an einem Infu­si­onsgerät ange­schlossen, und das musste zeit­gleich aus dem Raum trans­por­tiert werden. Wahr­lich keine leichte Auf­gabe in völliger Dun­kel­heit.

Drei­zehn wei­tere Per­sonen, alle­samt Mit­ar­bei­te­rinnen des Heims und der Jugend­feu­er­wehr, mussten in der Folge aus ihrer Umge­bung eva­ku­iert werden.

Heim­di­rek­torin Swantje Popp war voll des Lobs: „Das war eine gelun­gene Übung, die uns die Sicher­heit gibt: Im Ernst­fall wird direkt geholfen.“