QR-Code zur Seite

Feuerwehr freut sich über neues Löschfahrzeug

Bad Rappenauvon Nicole Theuer, HSt

Abtei­lung Wol­len­berg kann nach langer War­te­zeit neues Auto end­lich in Betrieb nehmen

Was lange währt, wird end­lich gut. So lässt sich die Indienst­stel­lung des neuen Mitt­leren Löschfahr­zeugs für die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Bad Rap­penau, Abtei­lung Wol­len­berg, zusam­men­fassen. „Es war eine schwere Geburt, bis alles so war, wie es sein sollte. Aber das Ergebnis zählt“, fasste Abtei­lungs­kom­man­dant Harald Scholz die lange Geschichte zusammen. „Heute machen wir mit der offi­zi­ellen Übergabe des neuen Ein­satz­fahr­zeugs an die Wehr einen wich­tigen Schritt für die wei­tere Sicher­stel­lung des Brand­schutzes“ Ursprünglich hätte das Fahr­zeug bereits im ver­gan­genen Jahr aus­ge­lie­fert werden sollen, doch eine durch­flexte B-Säule beim Fahr­zeug­ausbau machte (wie berichtet) die Beschaf­fung eines neuen Fahr­ge­stells not­wendig.

Zuschuss

Umso größer war nun die Freude, dass das rund 230 000 Euro teure Fahr­zeug, das vom Land­kreis mit knapp 50 000 Euro gefördert wird, über­nommen werden konnte. Die Kame­ra­dinnen und Kame­raden der Wehr würden jetzt nach inten­siver Ein­wei­sung in die neuen Geräte mit diesem Fahr­zeug ausrücken und es somit erst zum Leben erwe­cken, betonte Scholz. Ähnlich sah es Oberbürger­meister Sebas­tian Frei. „Möge dieses Fahr­zeug der Mann­schaft noch mehr Schub geben als sie bisher schon hatte“, wünschte sich das Stadt­ober­haupt, denn Frei weiß auch, „so ein neues Fahr­zeug kann viel Kraft und Moti­va­tion für die Zukunft frei­setzen.“ Und viel­leicht, so Freis Aus­blick, auch neue Mit­glieder anlo­cken. Kom­man­dant Felix Mann unter­strich die Bedeu­tung des neuen Fahr­zeugs, das mit seinem Gesamt­ge­wicht unter 7,5 Tonnen auch von Feu­er­wehr­angehörigen ohne Last­wa­genführer­schein gefahren werden darf. „In Wol­len­berg schreiben wir mit dem neuen mitt­leren Löschfahr­zeug für die Mit­glieder unserer Ein­satz­ab­tei­lung hier vor Ort, aber auch für die Bürge­rinnen und Bürger in Wol­len­berg eine neue Zeit­ge­schichte“, so Mann. In direkter Gegenüber­stel­lung zum Vorgänger­mo­dell sei die ver­ein­fachte Hand­ha­bung für die Ein­satzkräfte schon von jedem fach­tech­ni­schen Laien zu erkennen. In Rich­tung der Aktiven machte Mann deut­lich: „Ihr habt die Auf­gabe, binnen zehn Minuten nach Alar­mie­rung der Bevölke­rung in Wol­len­berg Hilfe zu leisten, ihr seid ver­ant­wort­lich, mit der mitgeführten Steck­leiter den zweiten Ret­tungsweg sicher­zu­stellen oder aber die Brandbekämpfung und Men­schen­ret­tung unter Atem­schutz­ausrüstung ein­zu­leiten.“

Ausrüstung

Auch des­halb verfügt das neue Fahr­zeug über einen 1000 Liter Was­ser­tank, es gibt eine Zusatz­be­la­dung in Form von Schmutz­was­ser­pumpen und Schlamm­saugern, einer Motorsäge oder Gerätschaften für Ver­kehrsunfälle.