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Es wird zu eng unterm Dach

Schwaigernvon Friedhelm Römer, HSt

Der Kom­man­do­wagen steht im Abstell­raum. Die Jugend­feu­er­wehr hat keinen Umklei­de­be­reich, und das vor vier Jahren ange­schaffte Hil­fe­leis­tungs-Löschfahr­zeug HLF 20/16 passt kaum in das Feu­er­wehr­ma­gazin hinein. Auch ener­gie­tech­nisch ist das Gebäude, das bis 1978 der Firma Söhner als Pro­duk­ti­ons­halle diente, nicht auf dem neu­esten Stand: Bei der Feu­er­wehr Schwai­gern herrscht Hand­lungs­be­darf. "Nicht inner­halb der nächsten ein, zwei Jahre. Aber wenn der alte Schlauch­wagen SW 1000 ersetzt wird, sollten wir eine Lösung haben", sagt Gesamt­feu­er­wehr­kom­man­dant Jürgen Kachel. Das dürfte 2016 oder 2017 sein und könnte ein Neubau sein. Doch das muss zu gege­bener Zeit der Gemein­derat ent­scheiden.

"Es gibt kein kon­kretes Zeit­fenster für einen Bau. Wir stehen erst am Anfang unserer Über­le­gungen", sagt Uwe Schlund von der Stadt­ver­wal­tung, der auch Schwai­gerner Abtei­lungs­kom­man­dant ist. Jürgen Kachel und die Ver­wal­tung haben dem Gemein­derat in der Febru­ar­sit­zung den Bedarfs­plan vor­ge­legt (wir berich­teten). "Die Ansprüche an die Feu­er­wehr werden größer. Das führt dazu, dass auch der Mate­ri­al­be­darf wächst", so Kachel. Fünf Fahr­zeuge sind im Schwai­gerner Magazin unter­ge­bracht. Der Bedarfs­plan emp­fiehlt jedoch für eine künftige Aus­rich­tung "einer zukunfts­wei­senden Pla­nung" acht Stellplätze.

Bild: Das Feu­er­wehr­ma­gazin stößt an seine Kapazitätsgrenze. Abtei­lungs­kom­man­dant Uwe Schlund (links) und Gesamt­kom­man­dant Jürgen Kachel. Foto: Fried­helm Römer