QR-Code zur Seite

Ehrungen beim Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Bad Friedrichshall

Bad Friedrichshallvon Katrin Neumann, Stadtmarketing Bad Friedrichshall

Bereits 209 Einsätze in 2019

Bis Ende Sep­tember rückten die Frauen und Männer der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall bereits 209 Mal aus, zusätzlich kommen noch die wöchent­li­chen Übungen dazu. Für diesen enormen Ein­satz dankte Bürger­meister Timo Frey der Wehr beim Kame­rad­schafts­abend am Samstag, 28. Sep­tember in der See­tal­halle. Außerdem über­brachte er den Kame­ra­dinnen und Kame­raden den Dank der Stadt­ver­wal­tung und des Gemein­de­rats, deren Wertschätzung durch die Anwe­sen­heit einiger Rats­mit­glieder und Ehrenbürger zum Aus­druck kam. Frey stellte fest, dass Einsätze nur optimal durchgeführt werden können, wenn die Kame­raden gut aus­ge­bildet und ausgerüstet seien, wes­wegen eine mit­tel­fris­tige Finanz­pla­nung von 1 Mil­lion Euro im städti­schen Haus­halt stehe, bei­spiels­weise für die „Ausrückwache Süd“. Positiv ver­merkte Frey die rückläufigen Fehl­alar­mie­rungen, dem ent­gegen stehen aber immer kom­ple­xere Auf­gaben im Brand­schutz­be­reich und das Phänomen der Angriffe auf Ret­tungskräfte. Ausdrücklich lobte er die Jugend­ar­beit der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall. Zum Auf­takt des Abends konnte Kom­man­dant Marcel Vogt zahl­reiche Mit­glieder, Gäste und Freunde der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall in der fest­lich geschmückten Halle begrüßen. Er dankte allen Kame­ra­dinnen und Kame­raden für ihren Ein­satz und erklärte sicht­lich beein­druckt, dass man sich im Falle eines Falles immer auf seine Kame­raden, auch persönlich, ver­lassen könne. Die Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall sei eine schlagkräftige und ein­satz­be­reite Truppe, gut aus­ge­bildet und gerüstet für zukünftige Auf­gaben, auf die immer und überall Ver­lass sei. Er dankte für die ste­tige Ein­satz­be­reit­schaft und die Hilfe am Nächsten. Ebenso dankte er den Mit­glie­dern für ihre Treue zur Feu­er­wehr. Im Mit­tel­punkt des Kame­rad­schafts­abends standen die Ehrung ver­dienter Feu­er­wehrmänner für ihren langjährigen aktiven Dienst. Zusammen mit dem Bürger­meister führte er die Ehrungen für den aktiven Dienst in der Feu­er­wehr durch. Diese Ehrungen sind eine hohe Aus­zeich­nung, die mit einer Ver­dienstur­kunde des Innen­mi­nis­ters ver­liehen werden.

Für 15 Jahre aktiven Dienst wurde Haupt­feu­er­wehr­mann Marcel Bauer mit dem Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Bronze für 15 Jahre Dienst­leis­tung aus­ge­zeichnet. Bauer, bereits mit 12 Jahren in die Jugend­feu­er­wehr ein­ge­treten, absol­vierte alle erfor­der­li­chen Lehrgänge auf Kreis­ebene und steht der Feu­er­wehr als Maschi­nist für Löschfahr­zeuge sowie für die Dreh­leiter zu Verfügung. Er absol­vierte die Leis­tungs­ab­zei­chen der Stufen Bronze und Silber erfolg­reich. 2017 wurde Marcel Bauer in Abtei­lungs­aus­schuss gewählt. Auf­grund seiner Lehrgänge und Zugehörig­keit wurde Marcel Bauer am 04.03.2017 zum Haupt­feu­er­wehr­mann befördert.

Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Ober­brand­meister Markus Römmele mit dem Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Silber aus­ge­zeichnet. 1993 im Alter von 17 Jahren ein­ge­treten, absol­vierte er alle Lehrgänge bis hin zum Zugführer­lehr­gang an der Lan­des­feu­er­wehr­schule. Son­der­lehrgänge wie Aus­bilder für Trupp­mann/Truppführer, Türöffnungs­se­minar, Bootsführer wurde von Markus Römmele erfolg­reich abge­legt, ebenso alle Stufe des Leis­tungs­ab­zei­chen Bad Württem­berg sowie das öster­rei­chi­sche Leis­tungs­ab­zei­chen in Bronze. In der Jugend­feu­er­wehr war Markus als Betreuer aus Unter­gries­heim eine immer hel­fende Hand und Stütze. Ver­ant­wor­tung über­nahm Markus Römmele von 2002 bis 2007 als Stell­ver­tre­tender Abtei­lungs­kom­man­dant in Unter­gries­heim und Mit­glied der Ausschüsse sowie von 2012 – 2017 als Stell­ver­tre­tender Abtei­lungs­kom­man­dant der Abtei­lung Bad Fried­richs­hall. Auf­grund seiner Leis­tungen und Funk­tionen, wurde Markus Römmele im Jahre 2014 zum Ober­brand­meister befördert.

Für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Brand­meister Peter Rück mit dem Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Gold aus­ge­zeichnet. 1979 in die Feu­er­wehr ein­ge­treten, absol­vierte er alle erfor­der­li­chen Lehrgänge auf Kreis­ebene, sowie die Lehrgänge Grup­penführer und Aus­bilder Trupp­mann/Truppführer an der Lan­des­feu­er­wehr­schule. 1995 über­nahm er für 11 Jahre die Posi­tion des Stadt­ju­gend­feu­er­warts bei der Neugründung der Jugend­feu­er­wehr und war viele Jahre als stell­ver­tre­tender Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart des Stadt- und Land­kreises Heil­bronn eine nicht weg zu den­kende Größe, auch war er Schieds­richter bei der Abnahme der Jugend­flammen und Leis­tungs­spangen. Außerdem war er Kreis­aus­bilder für junge Feu­er­wehr­leute. Peter Rück ist einer der maßgeb­li­cheren Men­schen der Nach­wuchsförde­rung und Aus­bil­dung in der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall gewesen, dies ver­dient ein beson­deres Maß an Aner­ken­nung und Hoch­ach­tung! Im Jahr 2002 war Peter Rück mit zwei wei­teren Kame­raden und dem in Bad Fried­richs­hall sta­tio­nierten Ölse­pe­rator bei der Flut­ka­ta­strophe in Sachsen als Helfer ein­ge­setzt. Dafür erhielt er den Flu­t­hel­fer­orden des Landes Sachsen.

Auch für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Ober­brand­meister Martin Roller mit dem Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Gold aus­ge­zeichnet. 1979 in die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall ein­ge­treten, absol­vierte er alle erfor­der­li­chen Lehrgänge auf Kreis­ebene, aber auch an der Lan­des­feu­er­wehr­schule bis zum Zugführer. Martin Roller absol­vierte eine Viel­zahl an wei­teren Lehrgängen wie bei­spiels­weise DEKON Grund­aus­bil­dung, Sanitäter, Motorsägen­schein, Maschi­nist für die Dreh­leiter, Gefahrgut Grund­kurs, Ein­fach Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung, Bootsführer, Brandbekämpfungs­tech­niken, Türöffnungs­se­minar. Unzählige Male legte Martin Roller alle Stufen des Leis­tungs­zei­chen Baden Württem­berg erfolg­reich ab. Als stell­ver­tre­tender Jugend­wart bis 2006 war er mit Peter Rück die Spitze der Jugend­feu­er­wehr. Er war stell­ver­tre­tender Abtei­lungs­kom­man­dant, Mit­glied im Gesamt­aus­schuss, Abtei­lungs­aus­schuss, er war Kreis­aus­bilder spe­ziell im Bereich der tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung. 2018 über­nahm er als stell­ver­tre­tender Leiter der Fach­gruppe Absturz­si­che­rung einen neuen The­men­be­reich. 2003 erhielt er die Ehren­nadel der Jugend­feu­er­wehr Bad Württem­berg, 2004 das Feu­er­wehr­eh­ren­kreuz in Silber des Landes Baden Württem­berg und 2016 den Ehren­amts­preis der Stadt Bad Fried­richs­hall.

Für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Haupt­brand­meister Her­mann Gurt mit dem Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Gold aus­ge­zeichnet. Alle Lehrgänge im Bereich der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr hat er absol­viert, wie bei­spiels­weise Zugführer, Ver­bandsführer, Aus­bilder Sprech­funk, Feu­er­wehr­kom­man­dant, Digi­tal­funk, Stabs­ar­beit. Alle Leis­tungs­ab­zei­chen in Bad Württem­berg, aber auch das bay­ri­sche Leis­tungs­ab­zei­chen in Bronze legte Her­mann Gurt erfolg­reich ab. Als Schieds­richter für die Leis­tungsprüfungen ist Her­mann Gurt für den Stadt- und Land­kreis Heil­bronn tätig, aber auch als Aus­bilder „Sprech­funk und Pro­gram­mierer“ der digi­talen Mel­de­empfänger. Nach wie vor ist er ein Stell­ver­treter des Gesamt­kom­man­danten und gehört dem Gesamt­aus­schuss an. Herr­mann Gurt arbeitet als haupt­amt­li­cher Werk­feu­er­wehr­mann bei Kol­ben­schmidt in Neckar­sulm. Im Jahre 2003 wurde er für 25 Jahre aktiven Ein­satz­dienst mit dem Feu­er­wehr Ehren­kreuz in Silber des Landes Baden Württem­berg geehrt, ebenso erhielt er auch den Ehren­amts­preis der Stadt Bad Fried­richs­hall. Auch er erhielt für seinen Kat­s­tro­phen­schutz­ein­satz bei der Flut in Sachsen im Jahre 2002 den Flu­t­helfer Orden.