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Brand in Pfaffenhofen nach neun Tagen gelöscht

Pfaffenhofenvon Jürgen Kümmerle, HSt

Am Dienstag vor einer Woche fängt es im Inneren eines Berges aus Holz­hack­schnit­zeln an zu brennen. Die Feu­er­wehren sind seitdem nahezu im Dau­er­ein­satz. Am Mitt­woch­mittag ist das Feuer gelöscht.

Der Brand in einer Alt­holz­ver­wer­tungs­firma in Pfaf­fen­hofen ist gelöscht. Nach neun Tagen haben die Wehren aus Pfaf­fen­hofen, Güglingen und Zaber­feld das Feuer in dem Berg aus Holz­hack­schnit­zeln besiegt. „Der Ein­satz ist mit nichts zu ver­glei­chen“, sagt Pfaf­fen­ho­fens Kom­man­dant Mat­thias Fried. „Was die Kame­raden da draußen geleistet haben, ist unbe­schreib­lich“ Der Ein­satz war eine Her­aus­for­de­rung für Mensch und Mate­rial. Mehr als 210 Fla­schen Atem­luft seien benötigt worden.

Güglin­gens Kom­man­dant Andreas Konz geht von rund einer Mil­lion Liter Wasser aus, die für den Ein­satz ver­braucht wurden. Im Drei­schicht­system gingen die Ein­satzkräfte täglich gegen die Flammen vor. Pro Schicht seien etwa 50 Helfer der Feu­er­wehren, Land­wirte, Mit­ar­beiter des Bau­hofs und der Alt­holz­firma im Ein­satz gewesen. Die Gemeinde trägt nach Frieds Angaben zunächst die Kosten. Wer den Ein­satz letzt­lich bezahlt, ist noch unklar. Da es keine Hin­weise auf eine Straftat gebe, ermit­telt die Polizei die Brand­ur­sache nicht. Das teilt Frank Belz, Spre­cher des Präsidiums Heil­bronn, auf Nach­frage mit.

Man geht davon aus, dass sich die Holz­hack­schnitzel selbst entzündet haben. Grund hierfür ist der Ver­we­sungs­pro­zess des Mate­rials, bei dem Gase und hohe Tem­pe­ra­turen ent­stehen.