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Besuch bei den Feuerwehrkameraden der Partnerstadt in Contrexeville

Anlässlich der Fei­er­lich­keiten zum Sankt Bar­bara-Tag folgte eine Dele­ga­tion der Feu­er­wehr Bad Rap­penau letztes Wochen­ende einer Ein­la­dung der Feu­er­wehr­ka­me­raden unserer Part­ner­stadt Con­tre­xe­ville. Hin­ter­grund des jährli­chen Fest­aktes ist der Tag der Schutz­pa­tronin der französischen Feu­er­wehr, der „Hei­ligen Bar­bara“, ähnlich, wie es bei uns der „St. Flo­rian“ dar­stellt. Der Ablauf der Zere­monie gestaltet sich nach strengen Regeln, da in Frank­reich die Feu­er­wehr dem Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium unter­stellt ist. Begonnen wird mit einer Auf­stel­lung auf dem Para­de­platz, bei wel­chen den im Dienst ver­stor­benen Feu­er­wehr­ka­me­raden, mit nament­li­cher Nen­nung, gedacht wird. Anschließend werden Beförde­rung und Ehrungen der Feu­er­wehr­angehörigen öffent­lich durchgeführt. Dabei sind hier der Landrat, der Kreis­brand­meister sowie die Bürger­meister der Städte Con­tre­xe­ville und Vittel ver­treten. Das Ganze wird begleitet durch den Musikzug der Feu­er­wehr mit der Natio­nal­hymne und wei­teren Musikstücken. Danach erfolgt ein Marsch durch die Stadt zur Kirche, in wel­cher spe­ziell für die Feu­er­wehr ein Got­tes­dienst abge­halten wird. Sehr beein­dru­cken sind hier die ele­ganten Uni­formen der französischen Wehr mit den gold­far­benen Hoch­glanz – Feu­er­wehr­helmen. Dabei sind hier natürlich die Jugend­feu­er­wehr sowie die Alters­mann­schaft und Ehren­kom­man­danten.

Nach dem Kirch­gang und dem Segen für alle Feu­er­wehr­mit­glieder wird erneut Auf­stel­lung genommen und die Parade geht, gefolgt von zahl­rei­chen Feu­er­wehr­fahr­zeugen, im Gleich­schritt durch die Stadt zum Rat­haus, wo ein Emp­fang der Teil­nehmer erfolgt. Hier werden noch von den Bürger­meis­tern und Ehrengästen Grußworte an die Teil­nehmer gerichtet. Nach Abschluss der Zere­monie, welche bis zu drei Stunden dauert, wird dann end­lich gefeiert. Und bekann­termaßen können das die Fran­zosen. In der Stadt­halle wird ein Menu für alle Feu­er­wehr­angehörigen und deren Partner aus­ge­richtet. Bei dem Abend­essen werden Rückblicke auf ernste und lus­tige Momente des ver­gan­genen Dienst­jahres gehalten. Zum Schluss kommt wieder Schwung in die Teil­nehmer, denn wer viel essen darf, muss sich an schließend wieder bewegen: es wird getanzt bis in den Morgen, denn auch dort zählt Sport zur Erhal­tung der Ein­satzfähig­keit und Fit­ness zur obersten Priorität. Die Dele­ga­tion der Feu­er­wehr Bad Rap­penau bestand aus den Kame­raden Stefan Wegner, Andreas Haf­felder, Marcel Rösch, Martin Gabel (Abt. Ober­gim­pern) und Harald Scholz (Abt. Wol­len­berg). Im Gegenzug werden uns die Kame­raden aus Con­tre­xe­ville wieder im Juni zum Stadt­fest zur Pflege der städte­part­ner­schaft­li­chen Kon­takte besu­chen