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Abteilung legt an Stärke zu

Das Jahr der Feu­er­wehr startet gewöhnlich mit den Jah­res­ver­samm­lungen der Abtei­lungen. Am 8. Februar waren hier die Abtei­lungen Neu­en­stadt und Cle­ver­sulz­bach gemeinsam an der Reihe.

Der Unter­richts­raum in der Schaf­gasse war gut gefüllt zur Begrüßung von Abtei­lungs­kom­man­dant Küstner. Die Abtei­lung Neu­en­stadt konnte im ver­gan­genen Jahr wachsen und hat nach gleich sechs über­nahmen aus der Jugend­feu­er­wehr nun 54 Mit­glieder in der Ein­satz­ab­tei­lung sowie 12 in der Alters­ab­tei­lung. In Neu­en­stadt wurde ein Sprech­fun­ker­lehr­gang sowie ein Trupp­mann­lehr­gang abge­halten. An der Lan­des­feu­er­wehr­schule in Bruchsal wurden mit Jochen Schuster und Patrick Feuchter zwei neue Zugführer aus­ge­bildet. Auch auf Stand­ort­ebene wurde mit ins­ge­samt 48 Übungs­abenden viel getan. Höhepunkte hier waren die Übungen im GIK und die Jah­res­ab­schluss Übung im Inno­Center der Firma Förch. Die Abtei­lung Neu­en­stadt musste im ver­gan­genen Jahr 70 Einsätze ableisten, gut die Hälfte hiervon war im Bereich der tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung. Erwähnens­wert hierzu waren der Mit­tel­brand im Stein­bruch im Stadt­teil Stein, ein Großbrand in Bret­tach und der Ölfilm auf der Bret­tach wel­cher mit­hilfe der Ölsperre ein­ge­grenzt und besei­tigt werden konnte. Für die Abtei­lung konnte u.a. eine Wärme­bild­ka­mera und ein Schwer­last­regal beschafft werden. Jeder Feu­er­wehr­mann leiste im Schnitt 46 Stunden Feu­er­wehr­dienst. Neben dem Übungs- und Ein­satz­dienst nahm die Feu­er­wehr wieder am Stadt­fest und dem Kin­der­fe­ri­en­pro­gramm der Stadt teil und konnte bei strah­lendem Son­nen­schein wieder viele Gäste zum Feu­er­wehr­fest begrüßen. Auch sport­lich betätige sich die Abtei­lung, mit Unterstützung aus Cle­ver­sulz­bach und Stein/Kochertürn, und legte im Rahmen der Aktion „Stadt­ra­deln“ ins­ge­samt 2162 km auf dem Draht­esel zurück. Ebenso belegte man einen guten Mit­tel­feld­platz auf dem Fußball­tur­nier in Ils­feld. Abtei­lungs­kom­man­dant Andreas Küstner dankte am Abschluss seiner Mann­schaft und den Funk­ti­onsträgern für die gute Zusam­men­ar­beit.

Die Abtei­lung Cle­ver­sulz­bach blieb im ver­gan­genen Jahr kon­stant bei 24 Feu­er­wehrmännern, führte Abtei­lungs­kom­man­dant Jürgen Heiß in seinem Jah­res­be­richt aus. Der gute Aus­bil­dungs­stand konnte ins ins­ge­samt 28 Übungs­abenden weiter ver­tieft werden, hier gab es neben Gruppenübungen auch Großübungen aller Abtei­lungen. Ins­ge­samt hatte die Abtei­lung vier Einsätze zu ver­zeichnen. Dar­unter ein Brand im Gewann Him­mel­reich und zwei Unwet­ter­einsätze am Abend der Bürger­meis­ter­wahl. Der Kin­der­garten wurde wie in jedem Jahr wieder von der Abtei­lung zur Brand­schutz­er­zie­hung besucht. Die Nach­bar­wehren konnten eben­falls wieder zu ihren Festen von der Abtei­lung besucht werden. Der gemein­same Aus­flug mit der Abtei­lung I führte die Feu­er­wehr in diesem Jahr nach Imst. Der neu zu beschaf­fende MTW wird vor­aus­sicht­lich im Mai im Mörik­e­dorf ein­treffen. Heiß dankte eben­falls seiner Mann­schaft für die gute Unterstützung im letzten Jahr.

Die Alters­ab­tei­lung konnte im ver­gan­genen Jahr eben­falls einen Zugang ver­zeichnen, so liegt der Alters­schnitt nun bei 72,6 Jahren, führte Ehren­kom­man­dant Rudolf Schuster in seinem Bericht aus. Der Alters­aus­flug führte die „Feu­er­wehr­se­nioren“ im ver­gan­genen Jahr nach Straßburg, orga­ni­siert von Robert Hassis. Der Zusam­men­halt wird durch die Treffen, welche im vierwöchigen Rhythmus statt­finden, gestärkt.

Kom­man­dant Hartmut Schaf­froth beschei­nigte beiden Abtei­lungen einen guten Aus­bil­dung- und Per­so­nal­stand. Beson­ders erfreu­lich war im letzten Jahr die Über­nahme von gleich sechs Jugend­feu­er­wehrmännern in die Ein­satz­ab­tei­lung, durch die Gründung der Kin­der­gruppe ist man hier nun noch breiter Auf­ge­stellt und ermöglicht die Mit­glied­schaft in der Feu­er­wehr bereits ab einem Alter von acht. Die Abtei­lungen ver­an­stal­teten viele Aktivitäten, trotz immer stei­gender Ein­satz­zahl, was bei einer Größe wie die der Feu­er­wehr Neu­en­stadt nicht selbst­verständlich ist. Kom­man­dant Schaf­froth dankte der Ver­wal­tung und dem Gemein­derat für die Umset­zung des neuen Feu­er­wehr­be­darfs­plans.