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75 Jahre schnelle Hilfe durch kurze Wege

Bad Rappenauvon Gabriele Schneider, HSt

Walter Het­tler strahlte: „Ich war am Gründungstag der Ober­gim­perner Feu­er­wehr dabei.“ Zehn Jahre alt war er damals, und die Ver­samm­lung im Januar 1938 fand „in unserer Wirt­schaft“ statt - dem Deut­schen Hof in Ober­gim­pern. Am Wochen­ende blickt die Hilfs­or­ga­ni­sa­tion auf ihr 75-jähriges Bestehen zurück. Het­tler und sein Kamerad Rein­hold Köhler sind seit 70 Jahren aktiv dabei und heute Teil der Alters­mann­schaft.

Klar, dass sie beim Fest­ban­kett für ihre Zugehörig­keit geehrt wurden. Doch im Mit­tel­punkt stand am ersten Abend der dreitägigen Feier die gesamte Ober­gim­perner Abtei­lung der Bad Rap­pen­auer Feu­er­wehr. „75 Jahre, das sind meh­rere Gene­ra­tionen“, unter­strich Abtei­lungs-Kom­man­dant Jörg Welzig. Er ist sicher, das Ent­schei­dende am Feu­er­wehr­mann-Leben sei „das gute Gefühl, gebraucht zu werden“.

Heute besteht die Abtei­lung aus 30 Aktiven, 14 Jugend­li­chen und sechs Männern in der Alters­mann­schaft. Oberbürger­meister Hans Heri­bert Blättgen dankte der „schlagkräftigen, modernen Wehr für den langjährigen Dienst an ihren Mitbürgern“. Er ist sicher: „Man kann sich auf sie ver­lassen.“

Bild: Feu­er­wehr­leute aus der französischen Part­ner­stadt Con­trexéville über­reichten dem Ober­gim­perner Abtei­lungs­kom­man­danten Jörg Welzig (links) einen Helm. Schneider