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Übermüdeter Lkw-Lenker fuhr auf

Einsatz der Feuerwehr MöckmühlVerkehrsunfall PKW am von Redaktion HSt

Ein schwerer Unfall ereig­nete sich am Mon­tag­abend auf der A 81, zwei Kilo­meter nach der Tank- u. Rast­an­lage "Jagsttal" in Rich­tung Würzburg. Gegen 19.30 Uhr fuhr ein 41 Jahre alter Berufs­kraft­fahrer aus dem Sau­er­land mit seinem Sat­telzug auf ein lang­samer vor­aus­fah­rendes Lang­holz­fahr­zeug auf.

Da er nach­weis­lich schon mehr als zehn Stunden Lenk­zeit auf dem Buckel hatte, schätzte er ver­mut­lich übermüdet die Geschwin­dig­keit des Holz­fahr­zeuges falsch ein und fuhr unge­bremst auf dieses auf.

Nach dem Auf­prall wurde der Sat­tel­schlepper gegen die Mit­tel­leit­planken geschleu­dert und kam anschließend auf dem linken Fahr­streifen zum Still­stand.

Der Sat­tel­zug­fahrer wurde hierbei schwer ver­letzt. Er wurde zunächst durch einen zufällig vor­bei­kom­menden Arzt aus Aschaf­fen­burg betreut, danach im Ret­tungs­wagen durch den Not­arzt ärzt­lich ver­sorgt und anschließend durch das DRK Heil­bronn in das Plat­ten­wald­kran­ken­haus ver­bracht.

Zur Ret­tung des Ver­letzten war die Feu­er­wehr Möckmühl mit 13 Wehrmännern im Ein­satz. Die Unfall­stelle wurde durch das THW Wid­dern abge­si­chert.

Der linke Fahr­streifen musste durch die Auto­bahn­meis­terei Tau­ber­bi­schofs­heim gesperrt werden.

Im Kon­trollgerät des Sat­tel­schlep­pers war kein Schau­blatt ein­ge­legt. Ein im Fahr­zeug auf­ge­fun­denes Schau­blatt, wel­ches bis 18 Uhr Auf­zeich­nungen auf­wies, wurde durch die Polizei sicher­ge­stellt.

Beim Lang­holz­fahr­zeug war die Ladung durch den Auf­prall leicht ver­rutscht. Mit Hilfe der Feu­er­wehr Möckmühl konnte die Ladung wieder in einen ord­nungsgemäßen Zustand ver­bracht werden, so dass das Fahr­zeug seine Fahrt danach selbstständig fort­setzen konnte.

Bei dem Unfall ent­stand ein Gesamtsach­schaden in Höhe von 60 000 Euro.