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Motorenbrand in Stadtbahn

Einsatz der Feuerwehr SchwaigernBahn- oder Stadtbahnunfall am von Volker Lang, Feuerwehr Schwaigern

Am 8.7.2002 kam es gegen 17.50 Uhr zu einem Moto­ren­brand in einer Stadt­bahn. Der aus zwei Ein­heiten bestehende Zug war auf dem Weg in Rich­tung Heil­bronn, als der Fahrer eines in Schwai­gern-West abge­stellten Zuges am hin­teren Wagen des vor­bei­fah­renden Eil­zuges starke Rauch­ent­wick­lung bemerkte. Er machte seinen Kol­legen über Betriebs­funk darauf auf­merksam.

Als dieser beim Blick nach hinten die Rauch­ent­wick­lung sah, stoppte er den Zug umge­hende zwi­schen den Hal­te­stellen Schwai­gern-West und Schwai­gern-Bahnhof. Er setzte zunächst noch einen Notruf ab, öffnete an dem betrof­fenen Wagen die Türen, brachte die Fahrgäste in den vor­deren Zug und kup­pelte diesen ab. Danach ver­suchte er selbst mit einem Feuerlöscher, den Brand am letzten Dreh­ge­stell zu löschen.

Nachdem als erstes Fahr­zeug das TLF 16 die Ein­satz­stelle erreicht hatte, fuhr er seine Gäste zum Bahnhof Schwai­gern, ließ sie dort aus­steigen und kam dann zur Ein­satz­stelle zurückge­fahren.

Der Fahrer hatte bereits alle Maßnahmen zur Zug­si­che­rung durchgeführt: Not­brem­sung, Absenken des Strom­ab­neh­mers. Somit konnte die Feu­er­wehr sofort damit beginnen, den Schwel­brand des Fahr­mo­tors, der direkt auf dem Dreh­ge­stell sitzt, zu löschen. Da man fast keine direkte Sicht auf den Motor hat, musste man sich an der Rauch­ent­wick­lung über den Lösch­erfolg ori­en­tieren. Als diese fast vollständig abge­klungen war, ver­suchte man, den kom­pletten Zug auf das Abstell­gleis im Schwai­gerner Bahnhof, das sich direkt vor der Feu­er­wache befindet, zu bringen. Dort hätte man in Ruhe, ohne ständig auf die, wenn auch im Schritt­tempo vor­bei­fah­renden Züge achten zu müssen, wei­ter­ar­beiten können. Da aber die betrof­fenen Achsen vollständig blo­ckierten, wurde der Ver­such wieder abge­bro­chen.

Somit wurde vor Ort unter ent­spre­chenden Siche­rungsmaßnahmen wei­ter­ge­ar­beitet. Es wurden alle Sei­ten­blenden ent­fernt und dann der gesamte Bereich des Dreh­ge­stells aus­giebig gekühlt.

Gegen 19.45 wurde die Ein­satz­stelle an die Albtal-Ver­kehrs­ge­sell­schaft (AVG) überg­eben. Diese setzten das defekt Dreh­ge­stell auf Roll­schemel und brachten den Zug in der Nacht ins Depot nach Karls­ruhe.Im Ein­satz:FF Schwai­gern: TLF 16, LF 8, MTW21 Feu­er­wehrmänner­Po­li­zei­posten Schwai­gern1 Beamt­erBahn­po­lizei (BGS)2 Beamte

Freiwillige Feuerwehr Schwaigern

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