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Formaldehyd strömte aus

Einsatz der Feuerwehren Lauffen a.N. und HeilbronnGefahrgut am von Lauffen und Heilbronn

Es brenne in einer Metall ver­ar­bei­tenden Lauf­fener Firma, und es sei eine größere Menge Form­aldehyd aus­ge­treten, wurde der Feu­er­wehr ges­tern gegen 15 Uhr gemeldet. Während die Polizei den poten­zi­ellen Gefah­ren­herd Im Hohen Steg großräumig absperrte, rückten die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Lauffen und die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn an.

Spe­zia­listen mit Voll­schutz gingen ins Gebäude und stellten fest, dass ein 50-Kilo-Spe­zi­albehälter mit form­alde­hyd­hal­tigem Gra­nulat über­hitzt war. Wie es zu der Über­hit­zung kam - der Behälter muss gekühlt gela­gert werden - ist noch unbe­kannt.

Wegen der Erwärmung konnte Form­aldehyd ausströmen; durch die erste Druck­welle gingen Fenster zu Bruch. Auf­grund der sich bil­denden Dampf­wolke nahmen die ersten Anrufer an, des brenne in der Halle.

Gesund­heits­ge­fahr bestand laut Feu­er­wehr nicht. Es wurde nie­mand ver­letzt. Die Höhe des ent­stan­denen Sach­scha­dens ist der­zeit noch unbe­kannt. (red stimme.net)

11.12.2002