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Brand auf dem Gelände einer Spedition

Einsatz der Feuerwehr SchwaigernKleinbrand am

Am 21.11.2002 wurde die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Schwai­gern um 16.09 Uhr zu einem ?Brand mit starker Rauch­ent­wick­lung auf dem Gelände der Spe­di­tion Friz an der Neip­perger Strasse? alar­miert.

Zu diesem Zeit­punkt stand bereits eine weithin sicht­bare, schwarze Rauchsäule (siehe Bild) über dem Gelände.

Um 16.13 rückte als erstes Fahr­zeug das TLF 16 und wenig später LF8, SW1000 und MTW zur Ein­satz­stelle aus.

Die erste Erkun­dung ergab, dass meh­rere Paletten, mit Formen aus Kunst­stoff, in voller Aus­deh­nung brannten. Das Feuer drohte bereits auf wei­tere, dicht daneben ste­hende Con­tainer aus Alu­mi­nium über­zu­ge­griffen. Einer davon, der beson­ders dicht am Feuer stand, war bereits in Brand geraten. Bei den Anderen schmolz das Alu­mi­nium durch die enorme Hitze bereits.

Zwei Trupps vom TLF 16 begannen unter Atem­schutz mit C-Rohren umge­hend mit der Brandbekämpfung. Unterstützt wurden sie kurze Zeit später von einem wei­teren Trupp des LF 8, der eben­falls unter Atem­schutz vor­ging, während das rest­liche Per­sonal zunächst die Was­ser­ver­sor­gung sicher­stellte. Ein beson­deres Augen­merk galt immer dem bereits bren­nenden Con­tainer. Den Trupps gelang es jedoch zu ver­hin­dern, dass wei­tere Con­tainer in Brand gerieten, indem sie diese ständig kühlten. Dabei ließ sich aller­dings nicht ver­hin­dern, dass hin wieder auch Wasser auf den bren­nenden Con­tainer spritzte, was immer wieder zu kleinen Explo­sionen führte. Es ist schwer aus­zu­mahlen, was pas­siert wäre, wenn die rest­li­chen ca. 400-500 dicht gesta­pelten Con­tainer eben­falls in Brand geraten wären. Bis zu einer größeren Lager­halle betrug der Abstand maximal 20 Meter.

Nach ca. 30 Minuten war das Feuer soweit unter Kon­trolle, dass Mit­ar­beiter der Spe­di­tion mit einem Stapler beginnen konnten, die Con­tainer zu ent­fernen. Erst danach konnte man direkt an den Brand­herd her­an­kommen, bei dem es sich nur noch um einen rie­sigen Klumpen aus ver­branntem bzw. geschmol­zenem Kunst­stoff und Alu­mi­nium han­delte. Erst unter Zuhil­fe­nahme eines Rad­la­ders, gelang es, diesen Berg aus­ein­ander zubre­chen und alle noch vor­han­denen Glut­nester abzulöschen.

Gegen 17.30 Uhr konnte ?Feuer aus? gemeldet werden.

Im Ein­satz:

Abtei­lung Schwai­gern Stadt mit 30 Mann

TLF 16LF 8SW 1000MTW

Volker Lan­g­Ab­tei­lungs­kom­man­dant