QR-Code zur Seite

Bagger umgestürzt

Einsatz der Feuerwehr MöckmühlVerkehrsunfall PKW am von Volker Borth, Feuerwehr Möckmühl

Kurz vor 16.00 Uhr wurde die FFW Möckmühl zu einem Ein­satz auf dem Jagst­tal­radweg zwi­schen Ruchsen und Wid­dern gerufen. Dort sei ein Bagger umgestürzt und es laufe Öl aus. Auf Grund dieses Alarm­stich­wortes rückte der VRW und der RW 2 zur Ein­satz­stelle ab.

Vor Ort ergab sich fol­gendes Bild: Ein ca. 10 Tonnen schwerer Bagger war auf dem schmalen Radweg mit Erd­aus­hub­ar­beiten beschäftigt. Hierbei geriet er in Fahrt­rich­tung Wid­dern gesehen nach links vom befes­tigten Weg ab und stürzte eine ca. 1m tiefe Böschung hinab. Dort kam er auf einer Wiese zum liegen.

Der Fahrer zog sich hierbei Schnitt­ver­let­zungen zu und war bereits von Kol­legen ins Kran­ken­haus gebracht worden.Der Ein­satz der Feu­er­wehr beschränkte sich daher auf die Ber­gung des Bag­gers und dem Abbinden aus­ge­lau­fener Flüssig­keiten.

Von vor­ne­herein war klar, dass der Feu­er­wehr­kran als am besten geeig­netes Mittel aus­scheidet, da er auf dem nur 2 Meter breiten Radweg keine Abstützung gefunden hätte. Es wurde daher bereits schon zu Ein­satz­be­ginn ein zweiter Bagger von einem Pri­vat­un­ter­nehmer ange­for­dert.

Es wurde nun ver­sucht mit der Winde des RW 2 den Bagger auf­zu­richten. Hierzu war es not­wendig eine Umlenk­rolle anzu­bringen. Der nächste geeig­nete Baum dazu war aller­dings rechts des Rad­weges meh­rere Meter weit im Wald. Mit sämtlich verfügbaren Draht­seilen des RW wurde das Seil so weit verlängert, dass die Umlenk­rolle wenige Meter rechts der Fahr­bahn lag.

Beim anschließenden anziehen der Winde zeigte sich jedoch, dass dies zu wenig war. Da über die Winde nicht Gerade son­dern rechts von der Fahr­bahn weg gezogen wurde, fing der RW an, über die vor­ge­legten Unter­leg­keile hinweg abzu­rut­schen. Da auch dieser gerade noch auf den Radweg passte, war die Gefahr zu groß, dass er ins unbe­fes­tigte Ban­kett abkommt und ein­sinkt, bzw. selbst umstürzt.

Erst mit Unterstützung des inzwi­schen ein­ge­trof­fenen Bag­gers war es in Zusam­men­ar­beit mit der Winde möglich, den ver­un­fallten Bagger anschließend wieder auf­zu­stellen. Die Höhe des ent­stan­denen Scha­dens kann nicht abschätzt werden.